ADLER Real Estate AG weist deutliches Ertragswachstum im ersten Quartal auf!

| 17. Mai 2016 | Kommentieren
Axel Harloff, Vorstand, Foto: adler-ag.com

Axel Harloff, Vorstand, Foto: adler-ag.com

Immobilienunternehmen

Von Rüdiger Dietrich

Frankfurt a. M. – Die ADLER Real Estate AG aus Frankfurt ist mit einem deutlichen Wachstum ihrer Einnahmen und Erträge aus der Bewirtschaftung und dem Handel mit Wohnimmobilien in das Jahr 2016 gestartet. Bei der ADLER Real Estate AG handelt es sich um ein an der Börse notiertes Immobilienunternehmen, das sich auf den Aufbau und die Entwicklung eines substanz- und renditestarken Immobilienbestands konzentriert, wobei im Mittelpunkt der Aktivitäten der Ankauf und die Bewirtschaftung von Wohnimmobilien in ganz Deutschland stehen. In Frankfurt ist die ADLER Real Estate AG über ihre 100-prozentige Tochter Münchener Baugesellschaft mbH vertreten, deren bereits 1926 gegründete Vorgängergesellschaft auf eine lange und reiche Geschichte in Entwicklung und Management von Wohnimmobilien zurückblickt. Zur operativen Strategie zählt die aktive Wertschöpfung, sprich die Entwicklung von Wohnimmobilien im Bestand durch Aus-, Umbau oder Modernisierung sowie die Entwicklung von Wohnungsbaugrundstücken und von neuen Wohnimmobilien auf eigene Rechnung allein oder gemeinsam mit Partnerunternehmen.

Die Mieteinnahmen erreichten im ersten Quartal diesen Jahres 42 Mio. € und lagen damit um 66,8 % höher als im vergleichbaren Vorjahresquartal. Diese Zunahme reflektiert den Zuwachs des Immobilienbestands, der sich aus den unterschiedlichen Akquisitionen des vergangenen Jahres ergeben hat. Zum 30. März 2016 gehörten zum ADLER Konzern insgesamt 48.055 Mieteinheiten. Zudem erhöhten sich auch die Erlöse aus dem zweiten Geschäftsfeld des ADLER-Konzerns, der Veräußerung von Immobilien, die im ersten Quartal 2016 um fast das Dreifache auf 21,6 Mio. € zunahmen. Diese Entwicklung schlug sich in einem entsprechenden Zuwachs der für Unternehmen der Immobilienwirtschaft bedeutsamen Kennzahl für die operative Leistungsfähigkeit, dem Funds from Operations (FFO) nieder. Die FFO I, die das operative Geschäft ohne Veräußerungserlöse abbilden, nahmen im ersten Quartal 2016 auf 5,7 Mio. € zu und übertrafen den vergleichbaren Vorjahreswert damit um mehr als 50 %. Die FFO II, die zusätzlich noch die Erträge aus der Veräußerung, also dem Handel und der Privatisierung von Wohnimmobilien enthalten, erhöhten sich fast um das Dreifache auf 8,9 Mio. €.

„Im ersten Quartal haben wir nicht nur zum ersten Mal in vollem Umfang von den Akquisitionen des Vorjahres profitieren können, wir liegen auch gut im Rahmen unserer Erwartungen für das Geschäftsjahr 2016. Allerdings spiegelt sich diese starke operative Leistung im Vergleich der in der Gewinn- und Verlustrechnung ausgewiesenen Ergebniszahlen nicht unmittelbar wieder, weil das Ergebnis des Vorjahres in großem Umfang von – nicht zahlungswirksamen – Sondereffekten gekennzeichnet war,“ äußerte sich Arndt Krienen, Mitglied des Vorstands der ADLER Real Estate AG. Um diese Sondereffekte bereinigt ergab sich im ersten Quartal ein EBITDA in Höhe von 31,0 Mio. €, was einen Zuwachs um 123 % gegenüber dem vergleichbaren Vorjahresquartal darstellt. Das Verhältnis der Nettofinanzverbindlichkeiten zu den um die Zahlungsmittel bereinigten Vermögenswerten (Loan-to-Value) konnte – ohne Berücksichtigung der Wandelanleihen – von 68 % zum Jahresende auf 67,3 % Ende März 2016 verbessert werden. Der Unternehmenswert, ausgedrückt als EPRA NAV (Net Asset Value) stieg von 879,5 Mio. € Ende 2015 auf 882,7 Mio. € Ende März 2016.

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Kategorie: Allgemein, Wirtschaft

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