Autark Group AG – Beteiligungskapital statt Bankverbindlichkeiten

| 15. August 2017 | 2 Kommentare

Stefan Kühn will mit Autark AG Sachwerte aus vielen Bereichen anbinden

Stefan Kühn, Autark Group AG

Stefan Kühn, Autark Group AG

Berlin – Die börsennotierte Autark Group AG (Nortexa berichtete: http://www.nortexa.de/autark-ag-investieren-besser-als-anlegen-mitentscheiden-besser-als-zuschauen/) um Vorstandsvorsitzenden Stefan Kühn und Vorstandsmitglied Dr. Dimitrios Paparas tritt als Beteiligungsgesellschaft auf und fördert Unternehmen, indem sie dort agieren, wo Banken nicht zuletzt aufgrund der verschärften Kreditvergaberegularien gemäß Basel III nicht in der Lage sind, benötigte Liquidität zur Verfügung zu stellen. Es ist hinreichend bekannt, dass die Vorschriften des Basler Ausschusses der Bank für Internationalen Zahlungsausgleich (BIZ) zur Regulierung von Banken – genannt Basel III – zahlreichen, vor allem mittelständischen Unternehmen oftmals nicht unerhebliche Sorgen bereiten. Da die Banken im Vergleich zu früher verpflichtet sind, deutlich mehr Eigenkapital für ihre Kredite zu unterlegen, wird die Kreditvergabe durch das Regulierungsinstrument spürbar erschwert. Hier setzt die Autark AG als Mutter aller Autark-Gesellschaften bei ihren Investitionen in Sachwerte, wie Immobilien, Infrastruktur und Erneuerbare Energien sowie Projekte aus dem Bereich Unterhaltung gezielt an.

„Was bringt es, dass es immer Zinsniveaus im Corporate-Bereich für zum Teil unter zwei Prozent gibt, wenn einfach die Gelder nicht bewilligt werden? Da helfen auch die immer noch sehr günstigen Zinsen bei der Unternehmensfinanzierung nicht weiter.“, bringt Vorstandsvorsitzender Stefan Kühn das Problem auf den Punkt. Für die Unternehmen besteht beim Beteiligungskapital der Vorteil gegenüber Bankverbindlichkeiten auch darin, dass nicht regelmäßig alle Zahlen gegenüber der Bank als Nichtgesellschafter präsentiert werden müssen. Auch ist die Gefahr größer, dass eine Bank einmal eine kurzfristig benötigte Kreditverlängerungen verweigert. Zudem verfügt die Autark-Gruppe als Beteiligungsgesellschaft über langjährige Erfahrung mit Investments in stabile Sachwerte und ist bestrebt, neben dem Kapital immer auch Expertise mit in die Unternehmen zu bringen. „Unsere Aufgabe ist es nicht, einfach nur so schnell und unkompliziert wie möglich Geld zur Verfügung zu stellen. Wir werden auch operativ tätig und verstärken damit die geschäftliche Entwicklung. Sei es auf betriebswirtschaftlicher, strategischer oder auf Marketing-Seite: Wir besitzen in vielen Branchen umfassende Management-Kompetenzen. Diese setzen wir gezielt ein. Das führt, so zeigt die Erfahrung, zu besseren Ergebnisse für das Unternehmen und damit auch für unsere Anleger“, sagt Vorstandsmitglied Dr. Dimitrios Paparas.

Zur Investment-Strategie gehört vor allem, Sachwerte aus vielen Bereichen anzubinden und sich nicht immer nur in einem Sektor zu bewegen. Die Autark AG setzt dabei unter anderem auch auf die Erneuerbaren Energien. Einen Fokus deutet  Dr. Dimitrios Paparas bereits an, wenn er feststellt: „Der Anlagewert bei Erneuerbaren Energien steht vielfach in engem Zusammenhang mit der aktuellen staatlichen Förderung und Kursentwicklung. Gute Biomassekraftwerke aber arbeiten im Gegensatz dazu bereits heute auch ohne staatliche Zuschüsse rentabel. Dies sind dann auch unsere Investitionsziele.“

Von Friedrich Walstadt

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Kategorie: Allgemein, Finanzen

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