Autark AG: „Investieren besser als anlegen – Mitentscheiden besser als Zuschauen“

| 1. August 2017 | Kommentieren

Stefan Kühn: „Märkte hoch ertragreicher Schleichwege“

Stefan Kühn, Autark Group AG

Stefan Kühn, Autark Group AG

Berlin – Wer möchte nicht finanziell unabhängig, sprich autark sein. Bei Stefan Kühn ist der Name sprichwörtlich Programm. Die Autark Group um Stefan Kühn bietet auf dem Kapitalmarkt Finanzanlageprodukte an, um als Private-Equity-Investor Unternehmensbeteiligungen zu erwerben. Das Tätigkeitsfeld erstreckt sich jedoch nicht einzig auf die Verwaltung dieser Unternehmensbeteiligungen, sondern umfasst auch Kompletterwerbungen und verantwortliche Übernahme der Geschäftsführung sowie darüber hinaus auch die Gründung von Eigenunternehmen. Neben den Ergebnissen der jeweiligen Geschäftstätigkeiten sollen die Anleger bei Autark vor allem von den angestrebten Veräußerungserfolgen profitieren. Ein Leitmotiv der Unternehmensphilosophie von Autark lautet „Investieren ist besser als anlegen – Mitentscheiden ist besser als Zuschauen“. Die Nortexa-Redaktion sprach auch schon mit Autark-Vorstand Stefan Kühn: http://www.nortexa.de/im-gespraech-mit-autark-vorstand-stefan-kuehn/

So weitreichend das Tätigkeitsfeld ist, so wenig schränkt sich Autark hinsichtlich der Branchenvielfalt ein, in denen man investiert ist. Ein Umstand, der auch einer gewissen Risikodiversifizierung potentiell entspricht, was im Finanzgeschäft häufig angebracht ist. Ob es im Bereich der Unternehmensberatung oder der Büro- und Wohnimmobilien, anderer Finanzinstitute, Biogasanlagen oder sogar das Duisburger „Theater am Marientor“ ist, in all den Bereichen ist und/oder war Autark finanziert. Gemessen an der Auslastung und den Besucherzahlen soll der aktuelle Wert allein des Theaters am Marientor immerhin 30 Millionen Euro betragen. Zumindest wäre es ein Umstand, der den Kapitalmarkt nicht unsympathischer machen würde, wenn sich in der Finanzanlagenbranche auch mit Kultur Renditen erwirtschaften ließen. Wenn Kühn davon spricht, dass man nur mit Mut erfolgreich sein kann, scheint der Name sprichwörtlich Programm zu sein. Damit spielt der Unternehmensvorstand auf das amerikanische Denken bei Autark an, wenn er erklärt, dass gar nicht alle Beteiligungen funktionieren müssten, sondern nur jene ausfindig zu machen seien, die am Ende Erträge erwirtschaften.

Die Ausrichtung der Unternehmensentwicklung beschreibt Kühn bildlich als ein Bewegen auf Märkten hoch ertragreicher Schleichwege fernab vom Getrampel der Horden. Wert legt Kühn auf Zukunftsorientierung, wenn er feststellt: „Ein gutes Geschäft war vor hundert Jahren nur gut, weil es zukunftsweisend war. Ein gutes Geschäft ist heute nur gut, weil es zukunftsweisend ist.“ Die Öffentlichkeitsarbeit und Kommunikation der Autark Group wird gegenwärtig neu aufgestellt.

Von Friedrich Walstadt

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Kategorie: Allgemein, Finanzen

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