Cengiz Ehliz will wee zum globalen Cashback-System entwickeln

| 12. Januar 2017 | Kommentieren

„Eine Volkswirtschaft ist nur so gut wie der Handel vor Ort“

Cengiz Ehliz, FlexCom-Gründer und weeConomy-Präsident

Cengiz Ehliz, FlexCom-Gründer und weeConomy-Präsident

Von Rüdiger Dietrich

Kreuzlingen/München – Beim Cashback-System wee von weeCONOMY erhält der Nutzer für jeden Einkauf Punkte, sprich Rabattguthaben, das auf seinem Benutzerkonto gutgeschrieben wird. Das gesammelte Guthaben kann man sich auch auszahlen lassen. wee ist formal ein Startup, aber faktisch ein über Jahre gewachsenes Kompetenzzentrum, das die klassischen Märkte des Handels mit der Welt des E-Commerce vernetzt, und im Rahmen der innovativen Geschäftsidee kapitalisiert. Die erforderlichen Businessprozesse waren, als 2004 Gründer Cengiz Ehliz seine Vision des Cashback-Systems der Zukunft entwickelte, mit den damals vorhandenen Technologien noch nicht im Internet umzusetzen. Erst ab 2010 waren die fortschrittlichen Vorstellungen des „weeSionärs“ mit den technologischen Rahmenbedingungen kompatibel. Der Markteinstieg im Rahmen einer paneuropäischen Marketingkampagne in neun Ländern (Nortexa berichtete: http://www.nortexa.de/weeconomy-stellte-in-muenchen-seine-medienkampagne-vor/) ist der Anfang auf dem Weg, wee zum globalen Cashback-System, zu entwickeln, so die weeCONOMY AG.

wee kommt vom Kern der Geschäftsidee aus dem klassischen Handel, startet aber als transnationales Online-Business auf technologisch höchstem Niveau und transformiert nachhaltig in die breite Fläche des Einzelhandels vor Ort. wee hat den Anspruch als „Katalysator“ für den Handel zu fungieren, der ihm neue Kunden zuführt, der ihn digitalisiert und – ohne große Investitionen – an den E-Commerce anschließt. Für das Unternehmen ist ein Vielfaches von dem, was es an Mitarbeitern beschäftigt als Team von etwa 8.000 „Pacemakern“ in der Fläche aktiv. Das Projekt wee – aufgehängt unter dem Dach der weeCONOMY AG – verfügt international über rund 10.000 Handelspartner, wozu klassische Einzelhändler ebenso wie mehr als 1.000 Onlineshops gehören. Diese Handelspartner machten laut dem Unternehmen bereits während der Testphase Umsätze im siebenstelligen Eurobereich, wovon entsprechende wee an die Konsumenten weitergegeben wurden.

„Eine Volkswirtschaft ist nur so gut wie der Handel vor Ort“, bringt Cengiz Ehliz die Win-Win-Situation dieses Systems unzweifelhaft zum Ausdruck. Folgt man einer Modellrechnung von weeCONOMY, dass sich beim Einkauf mit der weeCard ein durchschnittlicher Betrag von 7,5 % einsparen lässt, so ergibt das für einen Durchschnittshaushalt in Deutschland ein Einsparvolumen von aktuell ca. 1.000 Euro pro Jahr. Dem Einzelhandel wird die Möglichkeit geboten, auch an den online-Einkäufen seiner Kunden zu partizipieren.

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Kategorie: Allgemein, Wirtschaft

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