CEO Wolfgang Egger der Patrizia AG darf sich über profitable Geschäftsentwicklung freuen!

| 21. März 2016 | Kommentieren
Patrizia Immobilien AG

Die Patrizia Immobilien AG in Augsburg

Augsburg – Die Deckung der Wohnungsnachfrage in bestimmten Regionen und nicht unerhebliche Anlagevolumina, die in der Niedrigzinsphase Rendite auf den Immobilienmärkten erzielen wollen, erhöhen die Bedeutung der Anlageklasse Immobilie, erfordern aber zunehmend Spezialwissen. Nachdem die Patrizia AG ihre Geschäftsergebnis zum wiederholten Male in Folge steigern und sein europäisches Wachstum erfolgreich fortsetzen konnte, scheint dieses Spezialwissen vorhanden zu sein. Das SDAX-notierte Unternehmen erlangte insbesondere mit dem 2013 erfolgten Kauf der GBW über die Branche hinaus Bekanntheit. Der Veröffentlichung aktueller Firmendaten zufolge konnte das Unternehmen sein operatives Ergebnis 2015 auf 155,3 Mio. € etwa verdreifachen und einen Anstieg des betreuten Immobilienvermögens um zwei Milliarden Euro auf 16,6 Mrd. € verzeichnen. Das operative Geschäft erfuhr eine Erweiterung um die Logistiksparte und der Präsenz in Spanien. Für das laufende Jahr erwartet der Vorstand um CEO Wolfgang Egger, CFO Karim Böhm und COO Klaus Schmitt einen weiteren Anstieg des operativen Ergebnisses auf mindestens 250 Mio. € und des verwalteten Vermögens um weitere 2,0 Mrd. €.

Die Patrizia AG, dessen Spektrum den Ankauf, das Management, die Wertsteigerung und den Verkauf von Wohn- und Gewerbeimmobilien über eigene lizenzierte Investmentplattformen umfasst, ist seit 32 Jahren mit über 800 Mitarbeitern in 15 Ländern als Investor und Dienstleister auf dem Immobilienmarkt tätig. Als eines der europaweit führenden Immobilien-Investmenthäuser agiert das Unternehmen gleichermaßen für große institutionelle Investoren wie auch für Privatanleger, wobei die gesamte Wertschöpfungskette abgedeckt wird. Es betreut Immobilienvermögen, größtenteils als Co-Investor und Portfoliomanager für Versicherungen, Altersvorsorgeeinrichtungen, Staatsfonds, Sparkassen und Genossenschaftsbanken.

“Das Geschäftsmodell der PATRIZIA hat bewiesen, dass es europaweit erfolgreich und profitabel funktioniert. Unsere europäische Wachstumsstrategie werden wir konsequent weiterverfolgen. Der Ausbau des europäischen Geschäfts bietet erhebliches weiteres Wachstumspotenzial für unsere Kunden und für uns“, stellt CEO Egger selbstbewusst fest. Die Erhöhung des außerhalb Deutschlands liegenden Anteils um 41 % auf 5,5 Mrd. € ist ein Indiz für das zunehmend an Bedeutung gewinnende internationale Geschäft.

Der stetige Anstieg des betreuten Vermögens schlägt sich sowohl in zunehmend steigenden Dienstleistungserträgen aus der Investmentverwaltung nieder, als auch in der Gewinnrealisierung aus dem Verkauf erfolgreich betreuter und im Wert gestiegener Immobilieninvestments, wie beispielsweise des Verkaufs der SÜDEWO. Ein weiteres Beispiel hierfür waren im vergangenen Jahr Akquisition und Weiterverkauf des Harald-Portfolios mit rund 13.500 Wohnungen, die in einer skandinavischen Fondsstruktur börsennotiert waren und deren Veräußerung 2016 ergebniswirksam wird. In Großbritannien wurde für einen renommierten asiatischen Investor das Gebäude des berühmten Wachsfigurenkabinetts Madame Tussauds in London für 484 Mio. € übernommen und in den Niederlanden wurde das größte Einzelhandelsportfolio des Jahres 2015 mit einem Wert von 346 Mio. € angekauft.

Bereits zum 1. Februar 2016 wurde mit Erfolg die Platzierung des Publikums-AIF „PATRIZIA GrundInvest Campus Aachen“ gestartet und kurz darauf wurde für einen weiteren Privatanlegerfonds ein Portfolio mit 84 Wohnungen in Den Haag erworben. Während der vorgesehenen Fondslaufzeit sind durchschnittliche Auszahlungen von jährlich etwa 5 % vor Steuern geplant. Darüber hinaus ist in diesem Jahr der Vertriebsstart für drei weitere Immobilienfonds für Privatanleger geplant. Die Commerzbank hat die Einstufung für Patrizia Immobilien nach Jahreszahlen auf “Hold” mit einem Kursziel von 23,00 € belassen, aber ein möglicher Verkauf der rund 32 000 GBW-Wohnungen könnte zu einer deutlichen Aufwertung der Aktie führen, konstatierte der Analyst Thomas Rothäusler. Analysten der Berenberg Bank stuften das Wertpapier allerdings mit einem Kursziel von 28,00 € auf „Buy“.

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Kategorie: Finanzen, Immobilien, Wirtschaft

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