discandooo will Markenartikel zu Discountpreisen liefern

| 21. März 2017 | 1 Kommentar

Peter Clifford und Ferry Kluger initiieren Online-Drogeriehandel

Peter Clifford und Ferry Kluger mit discandooo

Peter Clifford und Ferry Kluger mit discandooo

Berlin – Der Online-Handel schreitet zunehmend voran und dies längst nicht mehr nur für Spezialartikel besonderer Kundenwünsche. Dies wird vermutlich auch Peter Clifford und Ferry Kluger ins Auge gestoßen sein, als sie ihre neue Startup-Idee entwickelten. Beide waren zuvor bereits im Management beim Online-Lebensmittelhandel RedMart tätig. Künftig wollen sie unter discandooo mit einer Online-Drogerie für Alltagswaren erfolgreiche Geschäfte tätigen. Als Vorbild hierfür soll unter anderem Groceryrun aus Australien gedient haben. Noch sind zumindest über die Website kaum nähere Informationen zu erhalten. Vielmehr wird der anstehende Start des Start-ups angekündigt. Bislang befindet sich das Neu-Unternehmen in der Testphase und probt seinen Service erst noch mit einer kleinen Gruppe ausgewählter Kunden. Gewisse vielleicht in der Praxis unvermeidliche Geburtswehen können so womöglich einem später breiteren Kundenstamm erspart bleiben. Allgemein soll sich das Geschäftsmodell durch Sparen durchsetzen.

Nicht zuletzt soll das Geschäftsmodell sich über günstige Preise erfolgreich am Markt platzieren. Die beliebtesten Markenartikel des täglichen Bedarfs sollen um 10 bis sogar 20 Prozent unterhalb gängiger Supermarkt-Preise angeboten werden. Markenartikel zu Discounterpreisen nach Hause geliefert, und dies bei zudem kostenloser Lieferung ab 60,- Euro Bestellmenge. Wie realistisch ist dies? Indem seitens discandoo Preisunterschiede auf dem gesamten EU-Binnenmarkt eruiert werden, will das Unternehmen so günstig als möglich für seine Kunden werden. Darüber hinaus soll auch eine Konzentration auf unverderbliche Ware kostenreduzierend wirken, da so auf Kühlketten verzichtet werden kann. Eine Lieferzeit von drei bis fünf Tagen soll gewährleistet werden. discandooo kann auf die Hilfe erfahrener Business Angels zählen und soll Unterstützung von der Rocket Internet-Investmentabteilung Global Founders Capital erhalten haben. Man darf gespannt sein, wie sich discandooo beim großem Markteintritt entwickeln wird. Vielleicht sorgen ja schon die ungewöhnlichen drei „o“ in der Nomenklatur für eine zielführende Werbewirksamkeit?

Von Rüdiger Dietrich

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Kategorie: Allgemein, Startups, Wirtschaft

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