DpolG-Chef Wendt greift Maas an!

| 20. August 2016 | Kommentieren

Polizeigewerkschaftschef: „Täter hinter Gitter und anschließend abschieben!“

Rainer Wendt, Quelle: dpolg.de

Rainer Wendt, Quelle: dpolg.de

Von Reinhold Meier

Berlin – Nachdem zahlreiche Flüchtlinge mit minderjährigen, teils nicht einmal 16-jährigen Ehefrauen nach Deutschland kommen, und auch Kinderrechtsorganisationen die Politik zum Handeln auffordern, hat Bundesjustizminister Heiko Maas bekundet, nach der Sommerpause eine Arbeitsgruppe zum Thema Minderjährigenehe einrichten zu wollen. Allein im vergangenen Jahr sollen mehr als 1000 verheiratete Minderjährige nach Deutschland eingewandert sein, was die Frage bezüglich einer Anerkennung, sofern die Ehe nach geltendem Recht im Herkunftsland zustande kam, zu einem hochbrisanten Politikum werden ließ. Während der für Klartext bekannte Bundesvorsitzende der Deutschen Polizeigewerkschaft (DpolG), Rainer Wendt, eindeutiges und schnelles Handeln vom Gesetzgeber fordert, wagen sich sogar Stimmen hervor, die den Schutz von Minderjährigen- und Vielehen verteidigen, wie beispielsweise der Professor für Öffentliches Recht an der Universität Göttingen, Hans Michael Heinig. „Wir können die Welt nicht am Maßstab Deutschlands ausrichten“, äußerte dieser sich im Deutschlandradio hierzu.

Ausländisches Recht zu respektieren fordert auch die Düsseldorfer Rechtsanwältin Gülsen Celebi mit Hinweis auf das islamische Recht, schon vor dem 16. Geburtstag heiraten zu dürfen. Polizeigewerkschaftschef Wendt hingegen spricht ganz klar von Missbrauch anstatt den Begriff Ehe im Zusammenhang mit den Betroffenen in den Mund zu nehmen. „Ob man es religiös oder kulturell begründet, ist einerlei. Es verbirgt sich der schlichte Sachverhalt dahinter, dass sich ältere perverse Männer über junge Mädchen hermachen und sie missbrauchen. Leider sei die Justiz nicht in der Lage, das zu erfassen und entsprechend zu reagieren, deshalb müsse der Gesetzgeber endlich handeln. Die Kinder müssen in staatliche Obhut und die Täter hinter Gitter und anschließend abgeschoben werden. Das wäre die richtige Reaktion eines funktionierenden Rechtsstaates“, so die unmissverständliche Feststellung des Polizeigewerkschafters Wendt. In seinem aktuell veröffentlichten Buch „Deutschland in Gefahr – wie ein schwacher Staat unsere Sicherheit aufs Spiel setzt“ schildert Rainer Wendt die jahrelange Vernachlässigung des Öffentlichen Dienstes und Gefahren für die Innere Sicherheit und den gesellschaftlichen Zusammenhalt. Der deutsche Staat sei nicht mehr in der Lage, seine Bürger zu schützen, lautet der vernichtende Befund.

„Tausendfacher Kindesmissbrauch vor unseren Augen − und Justizminister prüfen, ob sie tätig werden sollen. Das ist die Realität, die viele Menschen zu Recht empört. Banken können fast über Nacht gerettet werden, bei Kindern lässt man sich Zeit, das ist die Botschaft“, lautet es in dem eben erschienenen Buch zum Problem der Ehen mit Minderjährigen auf deutschem Boden.

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Kategorie: Allgemein, Politik

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