Ein weiteres Gespräch mit der AUTARK Group AG

| 23. August 2017 | 4 Kommentare
Stefan Kühn, Autark Group AG

Stefan Kühn, Autark Group AG

Erst kürzlich sprach Nortexa mit Stefan Kühn, Geschäftsführer der Autark Group AG. Wegen erhöhter Nachfragen unserer Leser haben wir nun ein weiteres und konkretisierendes Interview geführt, das Sie nachfolgend lesen können.

Nortexa: Sehr geehrter Herr Kühn, „Werte schaffen – Werte halten – Werte steigern“, lautet ein Motto der Autark-Unternehmensphilosophie: Auf welcher Säule liegt mit Blick auf die allgemeine wirtschaftliche Großwetterlage sowie mit Blick auf die spezielle Unternehmensentwicklung der Schwerpunkt bzw. in welcher Beziehung stehen die genannten Ziele bei Autark zueinander?

Stefan Kühn: Das Motto der Autark-Unternehmensgruppe verbindet alle wesentliche Faktoren unser Arbeit. Durch eine genaue Analyse und ständige Marktbeobachtungen erkennen wir auch in Märkten, die bereits sehr stark besetzt sind, Wertschöpfungen und Möglichkeiten. In den vergangenen Wochen haben wir die zukünftige Ausrichtung der Autark-Gruppe festgelegt: Neben dem ohnehin schon starken Bereich des Entertainments kommen die Bereiche Food, Medical, Technik, Energie, Immobilien und Finanzen dazu. Inzwischen sitzen unsere Experten an der Ausgestaltung der einzelnen Projekte. Es ist faszinierend zu sehen, wie sich gute Ideen, Marktmöglichkeiten und Lösungen zu neuen Wertschöpfungen entwickeln, die im Markt auch Bestand haben können. Jede Wertschöpfung setzt ein Investment voraus. Wir schaffen also Werte. Ich würde sagen, dass die Autark-Unternehmensgruppe noch nie so ausgewogen, innovativ und stark war, wie im Moment.

Kommen wir zur Säule „Werte halten“. Jede Idee, jedes Produkt, jede Leistung hat einen Lebenszyklus. Erst am Ende eines Lebenszyklus geht es um die Erhaltung der Werte. Oder man optimierte das Produkt und die Leistungen, um so die Werte zu halten. Wir haben hierfür Lösungen geschaffen und unser Entwicklungsteam hat da sehr gute Arbeit geleistet.

Die Wertsteigerung ist der Bereich, in dem alle verdienen. Und das ist unser Ziel. Wechseln wir den Begriff „Verdienen“ in Ertrag, dann wird sehr schnell klar, dass alle Ziele unmittelbar zueinander stehen , miteinander verflochten sind. Nimmt man nur eine Säule weg, bricht das gesamte Konstrukt zusammen.

Noch einmal: Wir haben in der Vergangenheit nicht alles richtig gemacht. Aber auch nicht alles falsch. Jetzt bauen wir eine Autark, die ohne Probleme das nächste Jahrzehnt überstehen wird. Unsere Planungen schließen inzwischen das Jahr 2030 ein.

Nortexa: Die Autark Group verspricht ihren Investoren Mitsprache und Mitentscheidung bei der Anlagestrategie, der Diversifikation in unterschiedliche Märkte und der zukünftigen Ausrichtung des operativen Geschäfts. Dies sind wesentliche Aspekte, die ein ausschlaggebendes Kriterium für Anleger darstellen können. Können Sie unseren Lesern hierzu einige Informationen zur konkreten Umsetzung mitteilen?

Stefan Kühn: Wir können als Autark-Gruppe Mitsprache und Mitentscheidung derart anbieten, dass unsere Freunde, Partner und Investoren aus einem einzigartigen Portfolio aussuchen können. Jeder Mensch hat individuelle Bedürfnisse und Vorstellungen, Träume und Wünsche. Wenn wir also in den Bereichen Ernährung oder Energie, oder Theater oder Unterhaltung gezielte Angebote unterbreiten, hat jeder die Möglichkeit seine Wünsche und Träume zu realisieren. Unsere Aufgabe besteht dann darin, dieses mit Zahlen und Erträgen zu unterfüttern. Mit anderen Worten: Wir müssen das Geld verdienen. Das tun wir.

Nortexa: Unter dem Arbeitstitel „Autark Direkt“ spricht ihr Unternehmen davon Mechanismen zu installieren, die Gefahren durch Sondersituationen an den Kapitalmärkten oder außerhalb von Autark vollzogenen Handlungen, verhindern bzw. entstehen lassen sollen. Von welchen Sondersituationen und Handlungen ist hier die Rede und wie sehen die Sicherheitsmechanismen aus? Und wie ist die Autark-Investitionsgemeinschaft mit wenigen Worten zu beschreiben?

Stefan Kühn: Die Autark hat in den vergangenen Monaten am eigenen Leib gespürt, was es bedeuten kann, plötzlich im Rampenlicht zu stehen und angegriffen zu werden. Erfolg macht neidisch. Neue Ideen machen ängstlich. Neue Kommunikation verwirrt. Ein verändertes Marketing führt zu neuen Zielgruppen und Märkten – diese Mechanismen verändern. Wir haben inzwischen sehr viel Wert auf Sicherheit gelegt. Sicherheit nach innen und außen. Diese Prozesse sind noch nicht abgeschlossen. Aber wir garantieren, dass alle unsere Partner davon profitieren werden. Jeder Tag ist eine neue Herausforderung. Jeder Tag bringt neue „Sondersituationen“. Unsere Aufgabe ist es, unsere Strukturen und Prozesse so abzubilden, dass wir flexibel reagieren. Wir haben für unsere Werkgemeinschaft, unsere Investments, unsere Engagements und unsere Arbeit auch ein komplett neues Motto entwickelt: „Wir sind AUTARK“. Über diese Bedeutung sollte jeder einmal nachdenken.

Nortexa: Sie sagen selbst, dass verlässliche Erträge dort erwirtschaftet werden, wo das Investitionskapital auf unterschiedliche Wachstumsmärkte und viele eigenständige Objekte verteilt ist. Was sind Ihrer Ansicht nach derzeit die aussichtsreichsten Wachstumsmärkte und was sind die Gründe dafür?

Stefan Kühn: Die aussichtsreichsten Wachstumsmärkte habe ich schon beschrieben: Entertainment, Food, Medical, Technik, Energie, Immobilien und Finanzen. Natürlich sind das Oberbegriffe. Aber die Zukunft eröffnet uns ungeahnte Möglichkeiten. Wenn ein Elon Musk plötzlich Transportsysteme mit Hypergeschwindigkeit vorstellt, die allenfalls als Planung auf dem Papier existieren, entwickelt sich plötzlich ein neuer Milluardenmarkt, den er besetzt hat. Stay hungry, stay foolish. Wir müssen die Welt mit anderen Augen sehen, um sie zu verstehen. Und damit auch die unendlichen Möglichkeiten. Wir sind autark – wir machen das.

Nortexa: Und nun die in die andere Richtung gehende Frage: Was sind gegenwärtig und in der nahen Zukunft die größten Marktrisiken und wie ist diesen am sinnvollsten zu begegnen?

Stefan Kühn: Es gibt keine Marktrisiken. Es gibt nur schlecht vorbereitete Unternehmen. Die beste Vorbereitung? Analysieren, abwägen, konzipieren, Strategien entwickeln, umsetzen, Geld verdienen.

Nortexa: Zu den bisherigen Investitionsbereichen von Autark zählen Immobilien, Erneuerbare Energien, Infrastrukturprojekte, aber auch Entertainment. Zu letzterem Bereich gehört das Theater am Marientor in Duisburg. Ist es richtig, dass weitere Spielstätten folgen sollen? Können Sie hierzu schon Näheres ausführen?

Stefan Kühn: Als börsennotiertes Unternehmen werden wir alle Entwicklungen rechtzeitig mitteilen. Ja, es entwickeln sich neue Projekte. Ja, wir sind nahezu täglich in Verhandlungen. Ja, wir arbeiten hart. Und: Wir werden sehr erfolgreich sein.

Nortexa: Abschließend noch etwas in Sachen Unternehmensdaten: Wie entwickelt sich der Aktienkurs des Unternehmens und wird eine Dividende ausgeschüttet bzw. sind Sie mit den entscheidenden Unternehmenskennzahlen zufrieden?

Stefan Kühn: Ich war noch nie so zufrieden mit den Unternehmenskennzahlen wie derzeit. Keine Aktiengesellschaft ist mit dem Aktienkurs des Unternehmens zufrieden – niemals, nirgendwo. Wir bleiben hungrig und werden weiter informieren.

Noch ein Wort zur Dividende: Schon jetzt hat sich für jeden Investor sein Investment gelohnt. Schon jetzt kann jeder Investor mehr Wert für sich verbuchen. Schon jetzt haben wir jeden Investor reicher gemacht. Schon jetzt haben wir mehr erreicht, als wir selbst dachten. Unsere Aufgabe ist es, diese Ergebnisse ins Ziel zu tragen. Mit dem Vertrauen in uns und unsere Fähigkeiten, dem Wissen, dass Dinge sich entwickeln müssen und manchmal etwas Zeit brauchen und der Garantie, dass wir Wege zu Lösungen finden, die einzigartig sind, schaffen wir alle die Grundlagen für den Erfolg. Denn es gilt auch hier: Wir sind AUTARK.

Nortexa: Herr Kühn, vielen Dank für das Gespräch!

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Kategorie: Allgemein, Im Gespräch

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