Einfluss von FlexCom-Geschäftsführer Ewald Schmutz bei weeConomy steigt!

| 22. März 2016 | Kommentieren

FlexCom WeeFlexCom und weeConomy

Von Rüdiger Dietrich

Kreuzlingen/München/Görlitz – Hinter dem in 24 Ländern agierenden Cash-Back-Vertriebsunternehmen weeConomy mit Sitz im Schweizer Kanton Thurgau steht als logistischer Dienstleister für IT- und Marketing-Fragen die FlexCom Europe GmbH mit Sitz in München, bei der vormals Cengiz Ehliz die Geschäftsführung innehatte. Seit Herbst vergangenen Jahres ist einzelvertretungsberechtiger Geschäftsführer Ewald Schmutz, der allerdings auch im Impressum der weeConomy als Vertreter geführt wird und angeblich den zuletzt nur noch im Rang eines Beraters stehenden weeConomy-Frontmann Rudolf Engelsberger ersetzt haben soll, womit wieder alles in der Hand von FlexCom wäre. CEO von FlexCom Europe ist Frau Dr. Judith Behr. Ewald Schmutz wurde erst vor wenigen Wochen in der Sachsen Depesche mit den Worten zitiert, dass seine Tätigkeit bis dato immer Management auf Zeit war, aber er diese reizvolle Projekt gerne länger begleiten würde. In der Öffentlichkeitsarbeit verkündet man den Start einer großen Offensive.

Im Rahmen einer als FlexPowerCamp bezeichneten Strategiekonferenz am vergangenen Wochenende im französischen Lyon wurden die Teilnehmer bereits über sechs großangelegte weeConomy-Spitzenveranstaltungen informiert, die für die Öffentlichkeit medial dementsprechend aufbereitet werden sollen. Beginnend im April soll mit diesen weeSENSATIONs das gesamte Unternehmen mit seinem Konzept und einzigartigem Produkt auf die nächsthöhere Ebene gehoben werden. Wenngleich auch die Ankündigen von FlexCom und weeConomy im Stile amerikanischer Wahlkampfveranstaltungen etwas großspurig erscheinen, gelang zumindest im sächsischen Görlitz ein aktuell nennenswerter Schritt. Inwiefern dieser letztendlich von nachhaltigem Erfolg gekrönt sein wird, kann erst mit etwas zeitlichem Abstand abschließend beurteilt werden. Teile des Görlitzer Handel haben sich entschlossen, am Cash-Back-System von weeConomy mit einer sogenannten „Görlitz-Card“ teilzunehmen und befinden sich nach einer mehrmonatigen Vorlaufphase bereits in der praktischen Umsetzung. Initiiert wurde dies vom „Aktionsring Handel–Banken–Gastronomie“, laut dem planmäßig noch in diesem Monat die ersten 20 Geschäfte in der Neißestadt mit der notwendigen Technik ausgestattet werden sollen.

Ziel ist es, möglichst viele Händler, Gewerbetreibende, Gastronomen, Hoteliers und Vereine im Sinne einer win-win-Situation miteinander zu verbinden. Da der Aktionsring sich über weeCONOMY auch des Internet-Marktplatzes YuByYu.com bedient, können die Kunden neben den teilnehmenden Geschäften auch im Internet-Shop der beteiligten großen Ketten einkaufen und weeS sammeln, die sie sich bar auszahlen oder beim Einkauf in einem der Görlitzer Geschäfte verrechnen lassen können. Thomas Schynol, Vorsitzender des Aktionsrings lässt sich sichtlich zufrieden mit den Worten zitierten: „Wir sind sehr stolz, nach sechs Monaten Vorbereitungszeit die ersten 5.000 Karten zur Verfügung stellen zu können.“ Der Aktionsring spricht von einem modernen Kundenservicepakets, mit dem die Händler in Görlitz einen neuen und innovativen Weg beschreiten, jedoch müssen die Lausitzer davon erst noch überzeugt werden. In einer Umfrage von Alles-Lausitz.de wurde der Frage nachgegangen, ob das System auch in anderen Kommunen in der Oberlausitz eingeführt werden sollte. Zwar sind nur knapp 200 abgegebene Stimmen keineswegs repräsentativ, nichtsdestotrotz stimmten 51,3 % mit Nein und nur 24,6 % mit Ja. Gut ein Fünftel bekundeten, sich nicht für das Thema zu interessieren. Man darf gespannt verfolgen, was seitens FlexCom bzw. weeConomy die anstehenden Monate zu hören sein wird.

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Kategorie: Allgemein, Finanzen, Wirtschaft

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