Fast alle Täter von Köln waren Ausländer

| 5. April 2016 | Kommentieren
Köln in der Silvesternacht

Köln in der Silvesternacht

Ermittlungsergebnisse von Köln

Von Torsten Müller

Berlin – Wenn von Köln die Rede ist, denkt man nicht mehr nur an den Dom, den Karneval oder den 1. FC Köln, sondern Köln gilt mittlerweile als Symbol für Ausländerkriminalität. Der Aufschrei nach der Silvesternacht war gigantisch. Selbst eingefleischte Multikulti-Befürworter erkannten, dass der Staat ganz offensichtlich zu lange weggesehen hatte, wenn es um die Bildung von islamischen Parallelgesellschaften und die Entstehung von Stadtvierteln ging, in denen längst türkische, arabische und nordafrikanische Gangs das Sagen haben.

Und plötzlich wurde – nicht nur in Deutschland – auch der Asylzustrom in einem anderen Licht gesehen. Nach Köln stellte sich die Frage, wie mit Menschen verfahren werden sollte, die zwar Sozialleistungen in Anspruch nehmen wollen, sich aber nicht an die hierzulande geltenden Gesetze halten.

Das nordrhein-westfälische Innenministerium, das im Januar bereits schwere Versäumnisse einräumen musste, hat nun die Ermittlungsergebnisse zur Tatnacht vorgestellt. So wurden insgesamt mehr als 1.500 Taten registriert und 153 Tatverdächtige ermittelt. Bei den Tätern, die hunderte Frauen sexuell belästigten, beraubten und bedrängten, handelt es sich fast ausschließlich um Ausländer. Nur vier Personen waren deutsche Staatsbürger, bisher ist nicht bekannt, ob diese auch einen Migrationshintergrund aufweisen.

Der nordrhein-westfälische Innenminister Ralf Jäger (SPD) stellte nur vor dem Landtag die Ermittlungsergebnisse vor. 103 der Tatverdächtigen stammen aus Marokko oder Algerien, 68 Personen hatten einen Asylantrag gestellt. Vier Tatverdächtige waren den Behörden als unbegleitete minderjährige Flüchtlinge bekannt, bei 47 Personen konnte der ausländerrechtliche Status bisher nicht geklärt werden. 18 Tatverdächtige hielten sich illegal in Deutschland auf.

Jäger erklärte, dass sich von den Tatverdächtigen derzeit 24 in Untersuchungshaft befinden. Bei 68 Personen wird geprüft, ob sie abgeschoben werden. Bisher wurden drei Täter vor Gericht gebracht, alle drei erhielten lediglich Bewährungsstrafen.

Sowohl die Politik als auch die Verantwortlichen im Justizsektor sollten sich nun die Frage stellen, ob den Opfern von Köln damit geholfen ist, wenn gegenüber den Tätern nun Kuscheljustiz walten lassen wird. Es hat nichts mit Integration zu tun, kriminellen Ausländern das Signal zu geben, dass ihr Verhalten keine ernstzunehmenden Konsequenzen hat. Anständiger und sinnvoller wäre es, bei überführten Tätern den Aufenthalt in Deutschland zu beenden.

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Kategorie: Allgemein, Politik

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