Gerald Feig setzt mit Flex Fonds auf Cash-FLEX Ausschüttung

| 16. Januar 2017 | Kommentieren

Platzierung des FLEX Fonds Select 1 endet voraussichtlich Ende 2017

Gerald Feig, Vorstandsvorsitzender der Flex Fonds Capital AG

Gerald Feig, Vorstandsvorsitzender der Flex Fonds Capital AG

Schorndorf – Die FLEX Fonds-Gruppe um Gerald Feig ist einer der Vermögensverwalter, der gegenwärtig mit dem FLEX Fonds Select 1 einen derjenigen Fonds, deren Neuauflage in 2016 abnahm in der Platzierung hat. Die Rede ist von geschlossenen Publikums-AIF, deren zugelassene Neuauflagen im Vergleich zum Vorjahr in 2016 rückläufig war. Dies stellte zumindest laut einer Meldung von fondsdiscount (siehe: https://www.fondsdiscount.de/magazin/news/ernuechterndes-platzierungsergebnis-in-2016-2415/) die Ratingagentur Scope fest. Laut jüngster Aussage Gerald Feigs gegenüber der Nortexa-Redaktion soll der FLEX Fonds Select 1 voraussichtlich zum Ende diesen Jahres seine Platzierung schließen (siehe Nortexa-Interview: http://www.nortexa.de/im-gespraech-mit-gerald-feig-vorstandsvorsitzer-der-flex-fonds-capital-ag/). Die FLEX Fonds Invest AG Kapitalverwaltungsgesellschaft wird von der Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht (BaFin) beaufsichtigt. Die Erlaubnis zum Geschäftsbetrieb einer AI F-Kapitalverwaltungsgesellschaft (KVG) gemäß KAGB wurde ihr von der BaFin am 21.01.2015 erteilt.

Zur Geschäftsführung und Vertretung der KVG sind die Vorstände Prof. Dr. Robert Göötz und Kai Sirringhaus berufen. Der Aufsichtsrat besteht aus dem Vorsitzenden Prof. Dr. Thomas Kinateder, Gerald Feig und Achim Bauer. Die KVG erbringt für die Gesellschaft Konzeptionsleistungen und die kollektive Vermögensverwaltung. Letzteres umfasst unter anderem die Portfolioverwaltung, das Risikomanagement und die Übernahme administrativer Tätigkeiten. Die Cash-FLEX Ausschüttung im Rahmen des FLEX Fonds Select 1 sieht vor, dass die Gesellschafter bei prognosegemäßer Entwicklung ab dem Beginn ihrer Ausschüttungsberechtigung monatliche Abschlagszahlungen auf die erwarteten Ausschüttungsansprüche von anfänglich 3,80 % p. a. bezogen auf den Stand ihres Kapitalkontos erhalten sollen. Einen Vermögensgegenstand in Form eines Sachwertes darf die Gesellschaft nur erwerben, wenn zuvor eine Bewertung durch einen externen Bewerter erfolgt ist.

Laut Anlagestrategie werden mindestens 60 % des Gesellschaftswerts über den Erwerb von Anteilen oder Aktien an Objektgesellschaften, die zu gewerblichen Zwecken vom Typ Büro, Handel, Hotel oder Logistik nutzbar sind investiert. Bis zu 30 % können über den Erwerb von Anteilen oder Aktien an Objektgesellschaften in bebaute und unbebaute Grundstücke, die zu Wohnzwecken mit nutzbar sind, investiert werden und bis zu 10 % in Anteile oder Aktien an andere geschlossene Spezial-AIF, die eine mit der Gesellschaft vergleichbare Investitionsstrategie verfolgen. Bis zu 20 % des Wertes der Gesellschaft können in Bankguthaben gehalten und bis zu 10 % in auf Euro lautende Geldmarktinstrumente investiert werden. Die Belastung von Vermögensgegenständen der Gesellschaft sowie die Abtretung und Belastung von Forderungen aus sich darauf beziehenden Rechtsverhältnissen sind unter Zustimmung der Verwahrstelle bis zu 150 % des aggregierten Kapitals zulässig.

Von Friedrich Walstadt

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Kategorie: Allgemein, Finanzen

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