gerlachreport.com – Die Akte G

| 14. September 2017 | 1 Kommentar

Lustiges aus dem weltweiten Datenmüll

Wer auch immer die Seite gerlachreport.com tatsächlich betreibt, hat es sich offenbar zur Aufgabe gemacht, auch unsere Redaktion mit Nonsens zu plagen. Rainer von Holst, der uns unaufgefordert ellenlange Nachrichten schickt und mit Fantasieanzeigen droht, beteuert auf Nachfrage unserer Redaktion, nicht hinter dem Portal zu stecken. Dafür, dass er das Portal nicht betreibt, gibt er sich redlich und bemerkenswert viel Mühe, uns davon zu überzeugen. Dass die Schreiben von ihm und seinem echten oder imaginären Anwalt dieselbe Diktion aufweisen, sei nur am Rande erwähnt. Bemerkenswert ist allerdings, dass seine Elaborate und die Meldungen beim Gerlachreport ziemlich zeitgleich erscheinen. Auf Fragen unserer Redaktion antwortet Herr von Holst ausweichend – außer: er sei nicht Betreiber oder Strippenzieher von gerlachtreport.com. Besonders gerne werden auch Fragen beantwortet, die niemand gestellt hat. Stattdessen wird auf lustige Strafanträge verwiesen, die man gegen NORTEXA gestellt haben will. Im Hause G. geht man offenbar davon aus, dass wir uns die Hosen mit Kneifzangen zumachen.

Wir wissen also – um uns dumm zu stellen – nicht, wer es ist. Nennen wir den Betreiber also einfach Mr. G. Mr. G steigt anderen gerne auf die Füße, gibt vor, Unstimmigkeiten, Lug und Betrug aufzudecken. Dabei reicht ein Blick auf das Portal, um rasch festzustellen, dass eine offenkundig deutschsprachige Seite, das für Ordnung und Transparenz sorgen will, kein ordentliches Impressum nach deutschem Recht hat. Das muss es durch die .com-Domain auch nicht, wenn es zudem nicht aus Deutschland betrieben wird. Dennoch sollte sich der Betreiber an seinen eigenen Vorsätzen messen lassen und selbst die Transparenz aufweisen, die er von anderen erwartet. Die anonyme Rächer-Nummer zieht hier nicht. Wir unterstellen nichts, aber wer sagt uns, dass nicht Mr. G der große Betrüger ist? Wer will das wie feststellen? Und bitte verschonen Sie uns mit lustigen Adressen aus Washington.

Die Redaktion und weitere Einzelheiten heben wir uns für die spätere Berichterstattung auf. Nur so viel: Es kann sein, dass sehr wenige Personen gleichzeitig sehr viele Namen tragen. Die Artikel selbst lassen ebenfalls nicht erkennen, wer sie verfasst hat. Die uns zugeleiteten Erpressungsversuche und Drohungen – auch von Phantasieanwälten – nehmen wir mit einem müden Lächeln zur Kenntnis. Wenn auch Sie von den Meldungen des Mr. G betroffen sind oder Hinweise zum Fall G geben können, lassen Sie es uns wissen. Die Anzahl der Dokumente, die unserer Redaktion im Fall G vorliegen, steigt stetig an. Wir können all den geschädigten Unternehmen nur raten: Bleiben Sie gelassen, lassen Sie sich nicht von Fake-News aus der Ruhe bringen und lassen Sie sich auf keinen Fall erpressen. Niemand nimmt die ernst und auch dieser Spuk wird ein Ende finden.

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Kategorie: Allgemein, Gesellschaft

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