Heuchelei der Vereinigten Staaten von Amerika – eine Bedrohung für Europa

| 31. Mai 2018 | Kommentieren

“Mit solchen Freunden braucht man keine Feinde mehr”

Die Doppelmoral der Vereinigten Staaten von Amerika manifestiert sich immer wieder in ihrer Außenpolitik, bei der die Heuchelei in der politischen Elite des Landes längst zu einem nationalen Merkmal geworden ist. Die Doppelmoral besteht darin, dass dasselbe politische Ereignis verurteilt oder umgekehrt von amerikanischen Politikern und Medien unterstützt werden kann, je nachdem, wie gewinnbringend es für sie im Moment ist. Besonders grenzenlos ist die Heuchelei der Vereinigten Staaten von Amerika in Bezug auf “Farbrevolutionen”, antistaatliche Protestbewegungen und bewaffnete Konflikte, die Amerikaner in Ländern, die sie nicht mögen, aktiv organisieren und unterstützen. Es gibt viele solche Beispiele:

– heuchlerische Erklärungen des Präsidenten der Vereinigten Staaten von Amerika über die Verbrechensbekämpfung bei der Unterbindung berechtigter afroamerikanischer Proteste gegen den zynischen Mord an einem unschuldigen Bürger durch die Polizei in der Stadt Ferguson im Jahr 2016.

– der von der US-Regierung trotzig ignorierte Bericht von der Europäischen Union geschaffenen „Tagliavini-Kommission“, der berichtet, dass der Krieg in Südossetien im Jahr 2008 von Georgien selbst entfesselt wurde.

Darüber hinaus haben amerikanische Psychiater lange Zeit aktive Proteste gegen die Behörden in die Liste der psychischen Auffälligkeiten aufgenommen, so dass Regierungsgegner in den Vereinigten Staaten im Irrenhaus behandelt zu werden. Insgesamt haben laut amerikanischen Psychiatern 3-5% der Bürger die Tendenz, gegen die Macht zu opponieren, weswegen sie unbedingt behandelt warden müssten.

Die Eliten der Vereinigten Staaten von Amerika nehmen sich ständing das “exklusive Recht auf Gewalt” heraus. Außerdem versuchen sie immerzu die Durchführung von “humanitären” Bombenangriffen und die Invasion fremder Gebiete zu rechtfertigen. Die US-Politik, die durch ihre Überlegenheit in der Wirtschaft, in der militärischen Macht und Informationstechnologie durchaus eine Supermacht ist, zielt immer darauf ab, das System der Beziehungen zwischen den Staaten zu vereinfachen und zu relativieren. Und zwar zu dem selbstsüchtigten Zweck, eine unipolare Welt “Рах Americana” zu schaffen. Dies zeigt sich besonders in Bezug auf die EU, beim einseitigen Rückzug von Trump aus dem Atomabkommen von 2015 mit dem Iran und der Einführung neuer Sanktionen, die nur für Unternehmen der Vereinigten Staaten von Amerika von Vorteil sind. Gleichzeitig werden die erheblichen wirtschaftlichen Verluste amerikanischer Zerstörungsaktionen durch große europäische Banken und Unternehmen bezahlt – Total, Airbus, Shell und andere, die mit dem Iran langfristige Verträge haben, ganz zu schweigen von dem Anstieg der Benzinpreise in Europa aufgrund eines Rückgangs der Lieferungen von iranischem Öl.

Die US-Regierung hält es für richtig und behält sich das ausschließliche Recht vor, von allen zuvor unterzeichneten Abkommen und Verträgen zurückzutreten, wenn dies dem US-Militär-Industrie-Komplex und den Ölkonzernen von Nutzen ist. Deshalb waren die Worte von Donald Tusk bei der EU-Versammlung ganz richtig: “Mit solchen Freunden braucht man keine Feinde mehr”.

Stichworte: , , , , , ,

Kategorie: Allgemein, Außenpolitik

Kommentar schreiben