HMW Innovations AG: Innovationskraft stärken

| 21. Dezember 2016 | Kommentieren

Langfristige Orientierung bei HMW Innovations AG und MIG Fonds

HMW Innovations AG mit Vorstand Dr. Matthias Hallweger

HMW Innovations AG mit Vorstand Dr. Matthias Hallweger

Von Rüdiger Dietrich

München/Pullach – Es ist nicht neu, dass die deutsche Wirtschaft Innovationen und neuer Geschäftsfelder bedarf. Die Bereitstellung von Private Equity-Investitionen ist eine Möglichkeit, mit der das Problem kleinerer oder sich noch in der Gründungsphase befindender Unternehmen behoben werden kann, ein Darlehen zu bekommen. Insbesondere im Venture Capital-Bereich werden Investitionen in junge dynamische Technologieunternehmen getätigt, um den zunehmenden Herausforderungen von morgen zu begegnen. Der Fondsinitiator und Anbieter der MIG Fonds, die HMW Innovations AG, ist seit inzwischen mehr als zehn Jahren auf dem Markt. Dabei investieren sie nicht nur, sondern begleitet aktiv und längerfristig orientiert die Entwicklung der investierten Unternehmen. Bei den im Venture Capital bzw. Privat Equity Markt agierenden MIG-Fonds handelt es sich um direkt gemanagte Publikums-AIF mit dem Vermögensgegenstand direkter Beteiligungen an nicht börsennotierten Unternehmen. Diesen Sommer erst erlaubte die BaFin den jüngst aufgelegten Publikumsfonds „MIG Fonds 14“ nach KAGB (Nortexa berichtete: http://www.nortexa.de/neuer-venture-capital-fonds-mig-fonds-14-aufgelegt/).

„Deutschland ist stark geworden durch seine technologischen Erneuerungen. Investitionen in junge Technologieunternehmen stärken die Innovationskraft unserer Ökonomie und bilden die Basis für eine erfolgreiche Zukunft“, ließ sich Dr. Matthias Hallweger, Vorstand der HMW Emissionshaus AG, schon einmal zitieren. Mit Ablauf diesen Jahres endet die Vertriebsphase des „MIG Fonds 15“, für den ein Emissionsvolumen von 70 Millionen Euro anvisiert ist. Mit Blick auf die Rückflüsse für die Fonds-Anleger sind erfolgversprechende Exit-Strategien ein entscheidendes Kriterium für das Fundraising. Nach den im Jahr 2015 erfolgten Verkäufen von Suppremol und Sunhill konnte im vierten Quartal diesen Jahres der Verkauf der Mainzer Biotech-Firma Ganymed AG an die Tokioter Astellas Inc. vermeldet werden. Die MIG-Fonds waren mit knapp acht Prozent, dies entspricht ca. 14 Millionen Euro, an Ganymed beteiligt. Und zu Jahresanfang gelang den Managern der MIG-Fonds mit dem Initial Public Offering (IPO) der Brain AG der erste Börsengang eines ihrer Portfoliounternehmen.

Die Erstnotiz der Brain-Aktie am 09.02.2016 lag bei neun Euro, aktuell liegt der Kurs oberhalb der 16 Euro. Laut Vorstand der MIG AG ist es Ziel, im Geschäftsjahr 2017/2018 den Break-even auf EBIT-Basis zu erreichen. Dieser IPO stellte eine wichtige Finanzierungsmaßnahme für das Unternehmen dar und es wurde auch schon angedeutet, dass für weitere Unternehmen aus dem MIG-Portfolio ein Börsengang als mögliches Szenario für die Zukunft in Betracht gezogen würde. Mit Konux und Navvis wurden in jüngster Vergangenheit zwar nicht unbedeutende Beträge in Unternehmen der Informationstechnologie und der Industrie 4.0 investiert, jedoch soll Konzept mit Life-Science-Schwerpunkt der vergangenen zehn Jahre beibehalten werden. Bei Konux, einer der jüngsten Beteiligungen, sind die MIG-Fonds Co-Investor sehr prominenter Business Angels und Venture Capital-Firmen des Silicon Valley.

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Kategorie: Allgemein, Wirtschaft

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