Karneval der Kulturen im Zwielicht

| 17. Mai 2016 | Kommentieren
Karneval der Kulturen, Foto: Wikipedia/-jkb-

Karneval der Kulturen, Foto: Wikipedia/-jkb-

Nutzt die Polizei das Straßenfest für rassistische Übergriffe?

Von Ruedi Strese

Berlin – Einen „unerhörten Vorfall“ nannte Frau Kevin-Klaudius von Rothenburg von der Linksalternativen Partei die Behauptung der Polizei, zwei im Rahmen des Straßenfests „Karnevals der Kulturen“ als sexueller Übergriffe gegen Frauen und Diebstahls verdächtig geltende junge Männer seien „türkischer Herkunft“.

Eine Gruppe von Männern hatte am Sonnabend, dem 14.5., in Kreuzberg Frauen in der sogenannten „Antanz“-Manier sexuell belästigt und zum Teil bestohlen. Der Polizei war es gelungen, drei Verdächtige vorläufig festzunehmen; diese seien polizeibekannt, zwei seien türkischer Herkunft, die Herkunft des dritten Verdächtigen sei hingegen nicht bekannt.
Sexisten eine nichtdeutsche, sogar außereuropäische Herkunft zu unterstellen, sei außerhalb des tolerierbaren Rahmens, erklärte Frau von Rothenburg in einer parteioffiziellen Stellungnahme. Vielmehr sei davon auszugehen, daß es sich bei den Tätern um Deutsche handele, welche sich, wie es in solchen Fällen bislang immer der Fall gewesen sei, als Migranten verkleidet hätten, um zum einen sexuelle Übergriffe begehen zu können und zum anderen diese anschließend noch zu rechtspopulistischer Hetze gegen Migranten und Flüchtlinge nutzen zu können.

Auf Anfrage, was denn nun die Linksalternative Partei sagen würde, wenn sich herausstellen sollte, daß es sich bei den Tätern tatsächlich um Migranten handele, bezeichnete Frau von Rothenburg jeden, der sich so etwas vorstellen könne, als Rassisten.

Sollten die drei Festgenommenen allerdings wirklich nichtdeutscher Herkunft sein, sei es falsch, sie als Tatverdächtige oder Täter zu bezeichnen, da in diesem Fall keine Straftat vorgelegen haben könne, sondern lediglich eine Verleumdung seitens rechtspopulistischer Besucherinnen des Straßenfests sowie ein weiterer rassistischer Übergriff der Polizei.
Daraus sei zu schließen, daß der Kampf gegen Rechts mit größerer Entschlossenheit geführt werden müsse. Rassistische Beamte, die Migranten verhaften, seien unverzüglich zu entlassen. Bei Straßenfesten wie dem „Karneval der Kulturen“ sei überdies stärker darauf zu achten, daß dumpfdeutsche Elemente konsequent aussortiert würden. Zu diesem Zweck wäre eine offizielle Übertragung der polizeilichen Aufgaben an die Antifa wünschenswert.

Frau von Rothenburg, seit Anfang des Jahres Vorsitzende der „Linksalternativen Partei“, hat sich in ihrer politischen Karriere unter anderem dadurch hervorgetan, die Legalisierung von Nekrophilie sowie das Verbot von Schnee zu fordern.

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Kategorie: Allgemein, Satire

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