Karstadt-Standort in Essen durch publity-Erwerb gesichert!

| 28. Juni 2016 | Kommentieren

publity AG investiert in drittstärkster Metropolregion Europas

Thomas Oleks publity AG: Wachstumssteigerung durch Bankfinanzierung

Thomas Oleks publity AG: Wachstumssteigerung durch Bankfinanzierung

Von Rüdiger Dietrich

Leipzig – Der Finanzinvestor für Gewerbeimmobilien publity AG hat die Landmark-Immobilie der Karstadt-Zentrale, inklusive eines zwölfjährigen Nachnutzungsvertrags über insgesamt ca. 30.000 m² Mietfläche in Essen-Bredeney erworben. Das Ende der 60er bis Mitte der 70er erbaute Büro- und Verwaltungsobjekt wurde mehrmals modernisiert und verfügt über knapp 109.000 Quadratmeter Bruttogeschossfläche, womit dementsprechendes Potenzial für eine mögliche Quartierentwicklung im gefragten Stadtteil im Essener Süden vorhanden ist. Der Standort Essen ist Zentrum der drittstärksten Metropolregion Europas. Das nunmehr 561. Objekt der publity AG besteht aus vier Gebäudeteilen, einem offenen Parkhaus sowie einem eingeschossigen Garagengebäude mit 1.780 Stellplätzen. Durch die günstige Lage an der B52, die das Rheinland mit dem Ruhrgebiet verbindet, ist das Objekt bestens an den Nah- und Fernverkehr des Ruhrgebiets angeschlossen.

„Das Objekt bietet für Investoren und Projektentwickler viel Potenzial für die weitere Nutzung als Bürostandort oder sogar die Umnutzung zum attraktiven Wohnstandort. Essen-Bredeney ist darüber hinaus eine stark nachgefragte Lage für Gewerbenutzungen als auch Wohnraum“, äußerte sich Thomas Olek, Vorstandsvorsitzender der publity AG, mit dem Nortexa erst jüngst ein Interview führte (nachzulesen unter: http://www.nortexa.de/im-gespraech-mit-thomas-olek-publity-ag/). Die Kanzlei CMS Hasche Sigle hat mit einem Team um Lead Partner Frank Schneider die umfassende rechtliche Beratung bei der Transaktion, darunter die Projektsteuerung und die Legal Due Diligence, übernommen. Die albrings + müller ag war verantwortlich für die technische Projektorganisation und die Erstellung der technischen Due Diligence.

Dr. Stephan Fanderl, CEO von Karstadt, sprach in diesem Zusammenhang von einem geretteten Standort und erklärte: „Wir haben im letzten Geschäftsjahr nicht nur erstmals seit Jahren wieder Geld über die Ladenkasse verdient, sondern wir konnten auch drei Karstadt-Standorte retten: Dessau, Mönchengladbach und Neumünster. Ich kann Ihnen heute sagen, dass wir auf Basis eines neuen Mietvertrages auch unser Service Center am Standort Essen retten konnten. Das ist eine gute Nachricht für die Mitarbeiter, deren Arbeitsweg sich damit nicht verändert, und für die weitere Gesundung des Unternehmens, für die Kosteneinsparungen eine wichtige Rolle spielt. Ich bin froh, dass wir diese gute Nachricht in dem Jahr überbringen können, in dem Karstadt seinen 135. Geburtstag feiert, denn Essen ist seit den 50er Jahren Standort von Teilen der Karstadt-Hauptverwaltung und damit Teil unserer Geschichte.“ – Die publity-Finanzgruppe hat derzeit mit dem risikogemischten AIF „publity Performance Fonds Nr. 8“ ein Beteiligungsinstrument auf dem Markt, dessen Emissionsphase noch bis 31.12.2016 läuft. Bei einer Mindesteinlage von 10.000,- € wird ein Emissionsvolumen zwischen 30 bis 45 Mio. € angestrebt. Prognostiziert ist ein Gesamtmittelrückflusses vor Steuern im Mid-Case-Szenario von 152,37 %.

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Kategorie: Allgemein, Wirtschaft

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