Neuer AIF „Metropolen 16“ der Project Investment von Bafin genehmigt

| 14. Juni 2016 | Kommentieren

Alternative Investmentfonds bei Project Investment

Project Investment

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Von Friedrich Walstadt

Bamberg – Die Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht (BaFin) hat den neuen auf die Bedürfnisse von Privatanlegern ausgerichteten Alternativen Investmentfonds (AIF) „Metropolen 16“ genehmigt. Für die potentiellen Anleger sollen – so die Absicht der Project Investment Gruppe – weitere Kostensenkungen und eine aktive Desinvestitionsphase mit frühen Teilrückführungen des Kapitals eine attraktive Beteiligungsmöglichkeit an hochwertigen Immobilienentwicklungen in gefragten Metropolregionen in Deutschland und Österreich mit Schwerpunkt Wohnen darstellen. Das Zielkapital des AIF, dessen Platzierungsstart am 15. Juni 2016 bevorsteht, beträgt 50 Mio. €. Das Fondsmanagement um den für die Fondskonzeption verantwortlichen Vorstand Matthias Hofmann konnte mit dem neuen AIF gegenüber dem Vorgängerfonds „Wohnen 14“ nicht nur im Bereich der einmaligen Kosten erneut die Kostenstruktur senken, sondern auch die laufenden Gebühren reduzieren.

Die Mindestanlagesumme beträgt wie beim Vorgängerfonds 10.000 € zuzüglich fünf Prozent Ausgabeaufschlag. Die Einmalkosten, die beim „Wohnen 14“ noch 10,98 % ausmachten, betragen beim „Metropolen 16“ nur noch 9,98 % des gezeichneten Kommanditkapitals inklusive gesetzlicher Umsatzsteuer zuzüglich des Agio. Die laufenden Gebühren liegen bei 1,11 % bezogen auf den Nettoinventarwert. Neben der Thesaurierung werden bei den gewinnunabhängigen Entnahmen zwei Varianten mit monatlich erfolgenden vier oder sechs Prozent auf das Jahr bezogene Auszahlungsmöglichkeiten geboten werden. Die Zielrendite nach Fondskosten wird mit sechs Prozent pro Jahr und darüber angegeben. Die Laufzeit des Immobilienentwicklungsfonds endet am 31.12.2025, er ist aber mit einem neu fixierten Desinvestitionskonzept ausgestattet, das für Investoren frühzeitige Kapitalrückflüsse ab dem 01.01.2022 ermöglicht. Die Haftsumme beläuft sich auf ein Prozent, eine Nachschusspflicht besteht nicht. Der rein eigenkapitalbasierte Immobilienentwicklungsfonds startet zwar gleich seinen Vorgängern konzeptionsbedingt als Blind Pool, jedoch verweist die Project-Gruppe auf eine gut bestückte Objektpipeline ankaufsbereiter und für Immobilienentwicklungen geeigneter Projektgrundstücke mit einem Gesamtverkaufsvolumen von rund 3,4 Mrd. €.

„Bei allen PROJECT-Fonds erfolgen die ersten Investitionen schon wenige Wochen nach Platzierungsstart. Während der Platzierungsphase wird die Streuungsbasis auf mindestens zehn hochwertige Objekte in mindestens drei Metropolregionen zuverlässig ausgebaut“, erläutert Alexander Schlichting, Vertriebsgeschäftsführer der Project Vermittlungs GmbH, die Sicherheitsarchitektur des Fonds. Als Metropolregionen gelten Regionen mit einem Einzugsbereich von mehr als 400.000 Einwohnern. Der Investitionsfokus liegt hierbei auf in Deutschland belegenen Immobilien, wobei aber die Investitionen auch in anderen Mitgliedstaaten der Europäischen Union oder Vertragsstaaten des Abkommens über den Europäischen Wirtschaftsraum sowie in der Schweiz erfolgen können. Die Risikomischung wird innerhalb von 18 Monaten nach Beginn des Vertriebs herbeigeführt. Der AIF darf für einen Zeitraum von zwölf Monaten bis zu 100 % seines Wertes in liquiden Mitteln in Form von Bankguthaben vorhalten. Techniken und Instrumente, wie etwa Derivate oder andere Finanzierungshebel dürfen nicht zum Einsatz gebracht werden. Der AIF „Metropolen 16“ wird von der Kapitalverwaltungsgesellschaft PROJECT Investment AG verwaltet. Als Verwahrstelle ist die CACEIS Bank Deutschland GmbH verantwortlich für die Kontrollierung der Zahlungsströme und Grundstücksankäufe. Der Vorgängerfonds „Wohnen 14“, der sich noch bis Ende Juni 2016 in der Platzierung befindet, konnte das akquirierte Anlegerkapital in Höhe von bislang 93 Millionen Euro innerhalb der zweijährigen Platzierungsphase in 28 Objekte streuen.

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Kategorie: Allgemein, Finanzen

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