OGI-Hauptversammlung genehmigt Beschlussvorlagen

| 8. Juli 2016 | Kommentieren

Sitzverlegung und neuer Aufsichtsrat bei OGI AG

OIL & GAS INVEST AG (OGI), Quelle: OIL & GAS INVEST AG

OIL & GAS INVEST AG (OGI), Quelle: OIL & GAS INVEST AG

Von Rüdiger Dietrich

Berlin – Am vergangen Montag, den 04. Juli fand, wie angekündigt, in Berlin die außerordentliche Hauptversammlung der Oil & Gas Invest AG (OGI AG), bei der kurz zuvor erst der Hauptaktionär Jürgen Wagentrotz seinen Nachfolger Günther Döring wieder als Vorstand ablöste, statt. Die OGI AG, deren Sitz sich neuerdings in Berlin befindet, akquiriert und entwickelt gemeinsam mit seiner 100-prozentigen Tochtergesellschaft OGI Holding Corp. / USA Öl- und Gasfelder in Nordamerika mit der anschließenden Förderung und dem Verkauf der Rohstoffe an die verarbeitende Industrie. Erst vor Kurzem hieß es, dass in der zweiten Jahreshälfte mit den Ölbohrungen betreffend der Projekte in den USA begonnen werden solle. Bei der Hauptversammlung in Berlin waren nach eignen Angaben rund 77,26 % des Grundkapitals der Gesellschaft vertreten. Sämtliche Beschlüsse wurden nach der Generaldebatte mit einer deutlichen Mehrheit gefasst. Alleinvorstand Jürgen Wagentrotz soll einen ausführlichen Bericht über aktuelle Entwicklungen der Gesellschaft sowie über die zukünftigen Perspektiven vor allem im Hinblick auf die operative Entwicklung vorgelegt haben. Nähere Details zu dem Vortrag liegen Nortexa bislang noch nicht vor.

Die Beschlussvorlagen über die Vergütung des Aufsichtsrats und über die Sitzverlegung nach Berlin wurden mit jeweils über 92 % angenommen. Mit sogar 100%-iger Einstimmigkeit beschloss die Versammlung die Neubesetzung des Aufsichtsrats sowie eine Ermächtigung zum Erwerb eigener Aktien und die Schaffung eines neuen Genehmigten Kapitals 2016. Dem Aufsichtsrat gehören nun die Herren Christof Kummer, Stefan Becker und Max Etter an. Folgt man der Beschlussvorlage wurde der Vorstand ermächtigt, mit Zustimmung des Aufsichtsrats das Grundkapital der Gesellschaft bis zum 03. Juli 2021 einmalig oder mehrmals in Teilbeträgen um bis zu insgesamt EUR 1.000.000,00 durch Ausgabe von insgesamt 1.000.000 neuen, auf den Namen lautenden Aktien mit einem Nennbetrag von je EUR 1,00 gegen Bar- und/oder Sacheinlagen zu erhöhen (Genehmigtes Kapital 2016). Weiter hieß es in der Vorlage, werde die Gesellschaft für die Dauer von fünf Jahren ab dem Tag der Beschlussfassung, also bis zum Ablauf des 03.07.2021, ermächtigt, bis zu 10 % des zum Zeitpunkt der Beschlussfassung bestehenden Grundkapitals zu erwerben. Der Vorstand kann die Aktien mit Zustimmung des Aufsichtsrats unter gleichzeitiger Herabsetzung des Grundkapitals einziehen, ohne dass die Einziehung oder ihre Durchführung eines weiteren Hauptversammlungsbeschlusses bedarf.

„Wir freuen uns über die erneut große Zustimmung unserer Aktionäre zum eingeschlagenen Unternehmenskurs. Nun arbeiten wir mit Hochdruck an der Realisierung unseres Bohr- und Förderprogramms,“ wurde Alleinvorstand Jürgen Wagentrotz zitiert.

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Kategorie: Allgemein, Wirtschaft

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