„Ein Prozent für unser Land“ in 56 Städten aktiv

| 19. April 2016 | Kommentieren

Bildschirmfoto 2016-04-19 um 17.08.37Rechte NGO „Ein Prozent“ mit gelungener Aktion

Von Torsten Müller

Die Initiative „Ein Prozent für unser Land“ hat sich zum Ziel gesetzt, rund 800.000 Mitstreiter, also ein Prozent der deutschen Bevölkerung, für den Protest gegen die Asyl- und Flüchtlingspolitik der Bundesregierung zu gewinnen. Die Initiatoren der rechten Nichtregierungsorganisation (NGO) machen die Rechnung auf, dass diese 800.000 quantitativ schon einflussreicher wären als Greenpeace mit rund 580.000 Mitgliedern, die SPD mit 460.000 Mitgliedern und der FC Bayern München mit rund 258.000 Vereinsmitgliedern.

So heißt es im Selbstverständnis der Initiative: „Wir brauchen die Unterstützung von einem Prozent der Deutschen, nicht mehr. Ein Prozent reicht aus! Ein Prozent bedeutet nicht mehr als 80 Unterstützer aus Meßkirch, 250 aus Naumburg, 580 aus Frankfurt/Oder, 1000 aus Trier und 5000 aus Dresden. Ein Prozent für Deutschland? Machbar! Laßt uns beginnen – kreativ, finanzstark und so groß, daß wir nicht mehr ignoriert werden können! Jeder, dem unser Land am Herzen liegt, kann sich beteiligen.“

Die linke „taz“ bezeichnet die Initiative „Ein Prozent für unser Land“ als „NGO für Rechte in Deutschland“. Sie sei wie Greenpeace, eben nur rechts. Sie zitiert einen der Mit-Initiatoren: „10.000 Einwanderer pro Tag? Wer zieht die Notbremse? Angela Merkel? Sicher nicht. Aber wir! Ein Prozent der Deutschen. Mehr ist nicht notwendig!“

Die Initiative „Ein Prozent für unser Land“ hat am 16. April nun eine Banner- und Flugblattaktion in 56 Städten durchgeführt, um die Bürger auf ihre Ziele aufmerksam zu machen. In einer Erklärung der Initiative heißt es dazu: „Tausende Flugblätter wurden vor Einkaufszentren, Sehenswürdigkeiten oder politischen Gebäuden unter die Leute gebracht. Das Banner von „Ein Prozent“ wurde dabei stets mitgeführt und dienten als Wegmarke des zivilen Widerstandes. Die Gorch Fock in Stralsund wurde hierbei ebenso zum Schauplatz wie das Büro von Frau Merkel in Grimmen, Semperoper und Goldener Reiter in Dresden oder der Dom in Erfurt.“

Weiter heißt es in der Erklärung: „Banner und Bürgergruppen von „Ein Prozent“ waren am Ende des Tages in exakt 56 Städten präsent und haben vor Ort gezeigt, daß Widerstand gegen das skrupellose „Durchregieren“ der Regierung Merkel überall entstehen kann. Denn auch wenn nicht überall in Deutschland Massendemonstrationen möglich erscheinen, gibt es doch bundesweit (!) kleine und aktive Gruppen, die bereit sind, ihr legitimes Recht auf Widerstand wahrzunehmen.“

Man darf nun gespannt, welche Aktionen in den kommenden Monaten noch von der Initiative ausgehen werden, um die Menschen darüber zu informieren, dass die Asylpolitik von Kanzlerin Merkel alles andere als alternativlos ist.

Stichworte: , , , ,

Kategorie: Allgemein, Politik

Kommentar schreiben