publity nach vorläufigen Zahlen mit Umsatz- und Ergebnissteigerung

| 20. Juli 2017 | 3 Kommentare

Thomas Olek peilt AuM-Anstieg auf etwa sieben Milliarden Euro bis Ende 2018 an

Thomas Olek und Kollegen, Quelle: publity AG

Thomas Olek und Kollegen, Quelle: publity AG

Leipzig – Gute Zeiten bei publity. Die publity AG um Thomas Olek hat nach vorläufigen Zahlen im ersten Halbjahr 2017 eine Umsatz- und Ergebnissteigerung erreicht. Nach HGB-Rechnungslegung lag der Nettogewinn in den ersten sechs Monaten 2017 mit 5,5 Millionen Euro mehr als 30 Prozent über dem Ergebnis der Vorjahresperiode von rund 4,2 Millionen Euro. Dies ergibt ein Ergebnis je Aktie von 0,91 Euro nach 0,69 Euro ein Jahr zuvor. Der Gewinn vor Zinsen und Steuern (EBIT) kletterte auf 8,1 Millionen Euro nach 6,4 Millionen Euro ein Jahr zuvor, was einem Plus von 27 Prozent entspricht. Der Umsatz überstieg mit 12,9 Millionen Euro das Vorjahresniveau von 11,6 Millionen Euro um 11 Prozent. Die Steigerung resultierte maßgeblich aus dem sehr erfolgreichen Asset-Management-Geschäft der publity AG. Im Rahmen der starken Ausweitung des verwalteten Immobilienvermögens sind vor allem die wiederkehrenden Erträge aus dem Asset Management gestiegen. publity hatte unlängst weitere Asset-Management-Mandate abgeschlossen und damit das Co-Investmentgeschäft mit internationalen Investoren deutlich verstärkt.

Die Assets under Management (AuM) konnten bis Ende Juni 2017 auf 3,8 Mrd. Euro von 3,2 Mrd. Euro am Jahresende 2016 erhöht werden. Erst im April erhielt publity einen Milliardenauftrag eines südamerikanischen Investors (Nortexa berichtete: http://www.nortexa.de/publity-ag-erhielt-milliardenauftrag-eines-suedamerikanischen-investors/). Darüber hinaus hat publity wichtige Vermietungserfolge bei den verwalteten Immobilien erreicht und konnte seit Jahresbeginn 2017 erneut Objekte mit Gewinn veräußern. publity erhält neben einer Finders Fee beim Ankauf der Objekte, Erlöse für das umfangreiche Asset Management und ist am gewinnbringenden Verkauf der Immobilien beteiligt. Positive Impulse werden in 2017 sowohl aus dem Asset-Management-Bereich als auch aus der Verwertung des NPL-Portfolios erwartet, das sich momentan auf nominal 3,2 Milliarden Euro beläuft. Durch die bestehende Pipeline von Objekten erwartet publity bis zum Jahresende 2017 einen Anstieg der AuM auf rund 5,2 Milliarden Euro und bis zum Jahresende 2018 auf etwa sieben Milliarden Euro.

Vor kaum einer Woche erst hat publity ein Bürogebäude in Mülheim an der Ruhr für mehr als 20 Millionen Euro erworben. Das viergeschossige Core-Plus-Objekt liegt in der Luxemburger Allee 4-8 im Stadtteil Saarn und umfasst insgesamt drei Gebäudeteile auf rund 16.600 Quadratmeter sowie 253 Stellplätze. Während des Vermittlungsprozesses hat das international agierende Immobiliendienstleistungs-Unternehmen Savills gemeinsam mit dem im Ruhrgebiet tätigen Immobilienexperten Cubion den Verkäufer beraten. „Die Büroimmobilie ist aufgrund seiner gehobenen Ausstattungsqualität, einem Vermietungsstand von 100 % und etablierten Ankermietern ein optimales Investment zur Erweiterung des Asset Management-Bestandes von publity“, erläutert Stefan Mellies, Director Investment bei Savills in Düsseldorf. „Zudem ist der Standort Saarn der flächenmäßig größte und einkommensstärkste Stadtteil der nordrhein-westfälischen Stadt.“

Von Rüdiger Dietrich

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Kategorie: Allgemein, Wirtschaft

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