Ruchs ruchlose Truppe will Syrerin an Tiger verfüttern

| 22. Juni 2016 | Kommentieren

Unzusammenhängende Betrachtungen, Teil 3

Diesen Tigern geht es gut, ohne das Zentrum für Politische Schönheit, Foto: Dave Pape

Diesen Tigern geht es gut, ohne das Zentrum für Politische Schönheit, Foto: Dave Pape

Hinter einer dramatischen „Kunstaktion“ vor dem Berliner Maxim-Gorki-Theater, bei welcher eine syrische Frau droht, sich aus Protest gegen die bundesdeutsche Flychtlingspolitik von Tigern auffressen zu lassen, steht eine skrupellose Nichtregierungsorganisation.

Der Käfig mit den Tigern steht seit einigen Tagen an seinem Ort, zum Unmut von Tierschützern. May Skaf, die als Schauspielerin aus Syrien vorgestellt wird, verbindet ihr fragwürdiges Vorhaben mit moralischer Erpressung. Sie wolle sich „von Europa fressen lassen“, wenn sich binnen acht Tagen nichts an der Flychtlingspolitik ändere.

Aufgebaut wurde die Arena vom „Zentrum für Politische Schönheit“ (ZPS), anvisiert sei eine Änderung im Aufenthaltsrecht, welches die Beförderung von Ausländern ohne Papiere verbietet. Gefordert wird von der Gruppe weiterhin, daß die Bundesregierung ihr erlaubt, am 28. Juni 100 Syrer aus der Türkei nach Deutschland zu bringen. Bereits sieben Flychtlinge seien bereit, sich zur Durchsetzung der Forderungen auffressen zu lassen.

Ideologisch vertritt das „Zentrum für politische Schönheit“ eine Mischung aus auf die Förderung von Masseneinwanderung reduziertem Kulturmarxismus in der Innenpolitik und zynischem pro-NATO-Interventionismus in der Außenpolitik. Während einerseits Deutschland nicht genug Asylbewerber aufnehmen kann und die Grenzen nicht offen genug sein können, unterstützt man andererseits jede denkbare Möglichkeit, durch Kriegstreiberei die Situation, welche zum Teil Ursache massenhafter Wanderungsbewegungen ist, noch zu verschärfen. Damit liegt man ganz auf linksliberal-grüner Linie.

Flychtlinge sind hierbei nur Mittel zum Zweck einer globalistischen Propagandatruppe, welche sich dem Kampf gegen Völker und Kulturen und der Schaffung weltweiten Unfriedens verschrieben hat. Moralisch gesehen könnte ich mit gleichem Recht einen verwirrten Borderline-Teenager entführen und dahingehend manipulieren, daß er droht, sich umzubringen, wenn mein Chef mir nicht mehr Gehalt gibt, oder die Freundin von X nicht mit mir in die Kiste springt. Natürlich müßte der bekloppte Teenie dies als seine eigenen Interessen vortragen.

Immer wieder hat sich das von Phillip Ruch geleitete ZPS für Kriegseinsätze ausgesprochen, etwa im Fall Lybien, wo Ruch eine Flugverbotszone gegen Libyen, das Entsenden von „Militärbeobachtern“, Sanktionen gegen Mitglieder der libyschen Regierung und ähnliches forderte. Auch hinsichtlich Syriens stellte Ruch sich vorbehaltlos auf die Seite der US-Amerikaner und wiederholte deren Propaganda, Assad setze Chemiewaffen gegen das eigene Volk ein, um in Folge dessen ein militärisches Eingreifen der NATO gegen Syrien zu fordern.

Nochmal ganz langsam: das ZPS unterstützt also den Krieg gegen Syrien, stellt sich damit auf die Seite des Islamischen Staates, Israels, Saudi-Arabiens und der USA und findet es offensichtlich gut, wenn eine ganze Region in Flammen aufgeht. Dann setzt es sich moralintriefend für Migranten ein, die Deutschland unbedingt und unkontrolliert aufzunehmen habe. Ein Widerspruch? Nicht wirklich, wenn man die Agenda dahinter versteht. Neben dem Nahen Osten soll auch Deutschland ins Chaos gestürzt werden, unter welchen Vorwänden auch immer.

Erneut versucht also das „Zentrum für Politische Schönheit“, welches sich durch private Spenden, doch auch durch Steuergelder finanziert, mit unsittlichen Mitteln für eine verkommene Sache Moralpunkte zu sammeln. Wie so oft bei vorgeblich philanthropischen Organisationen läßt der zweite Blick die Sache in einem anderen, weit weniger günstigen Licht erscheinen. Man kann nur hoffen, daß die Tiger im Falle eines Fütterungsversuches durch Ruchs ruchlose Truppe davon absehen, sich zu nützlichen Idioten dieser NATO-Lakaien zu machen und den Verzehr ihnen vorgeworfener Menschen verweigern.

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Kategorie: Allgemein, Gesellschaft

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