Schlagwort: EZB

EZB flutet die Kapitalmärkte weiter

| 9. Dezember 2016 | Kommentieren
EZB flutet die Kapitalmärkte weiter

Nach dem gescheiterten Referendum in Italien ist der italienische Ministerpräsident Matteo Renzi zurückgetreten. In Italien ist es nichts Besonderes, dass eine Regierung die Dauer einer Legislaturperiode nicht übersteht. Viel weitreichendere Folgen hat hingegen die Reaktion der Finanzmärkte.

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Die EU stolpert in die nächste Krise

| 5. Dezember 2016 | Kommentieren
Die EU stolpert in die nächste Krise

Seit Monaten schreiben die Massenmedien in Europa einen Rechtsruck herbei und zeichnen die Zukunft des Kontinents in den düstersten Farben. Sie vergessen dabei, dass der nicht zu leugnende Rechtsruck eine Reaktion auf eine Politik ist, mit der sich immer weniger Menschen identifizieren können. Als bestes Beispiel gilt die Flüchtlingskrise: das sture Festhalten von Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) an ihrem Kurs hat ihr sowohl in Deutschland als auch im europäischen Ausland massive Kritik eingebracht. Doch anstatt diese Kritik ernst zu nehmen und ihren Kurs zu überdenken, hat sie ihren Satz „Wir schaffen das“ mehrfach wiederholt. Er steht als Symbol für politische Sturheit.

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Immobilienentwicklungsfonds Metropolen 16 investiert in sein sechstes Objekt

| 5. September 2016 | Kommentieren
Immobilienentwicklungsfonds Metropolen 16 investiert in sein sechstes Objekt

Mehrere PROJECT Immobilienentwicklungsfonds haben Baugrundstücke im Berliner Bezirk Reinickendorf und im Frankfurter Stadtteil Ostend angekauft. Die Bevölkerungsprognose bis 2030 sagt für die Bundeshauptstadt ein Wachstum von 9,4 % voraus, weshalb nicht zuletzt zahlreiche Wohnungsmarktstudien von jährlich Tausenden von benötigten neuen Wohnungen in Berlin ausgehen.

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Bankentagung in Frankfurt greift EZB-Politik scharf an!

| 31. August 2016 | Kommentieren
Bankentagung in Frankfurt greift EZB-Politik scharf an!

Bankaktien erreichen Tiefstände, positive Medienberichte über die Deutsche Bank liegen lange zurück und italienische Banken drohen der Euro-Zone angesichts ihrer faulen Kredite ein neues Krisenszenario zu bescheren. Hinzukommen Unsicherheiten über die Bedeutung der wichtigsten Finanzplätze nach dem beschlossenen Ausscheiden Großbritanniens aus der Europäischen Union. Die Europäische Zentralbank (EZB) kennt zu allem nur ein einziges Rezept, die Niedrig- bzw. Nullzinspolitik.

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Wird der Brexit zu einem Intro in den Immobilienmarkt?

| 24. Juni 2016 | Kommentieren
Wird der Brexit zu einem Intro in den Immobilienmarkt?

Immobilienwirtschaft Von Rüdiger Dietrich Berlin – Die Politik, die Wirtschaft und folglich auch die Immobilienwirtschaft blicken nach dem Brexit-Votum gespannter denn je auf die weitere Entwicklung. Vermutlich ist es zwar verfrüht, sich bereits festzulegen, jedoch Überlegungen anzustellen ist mit Sicherheit angebracht. Und nicht überall wird nur schwarz gemalt. Der Goldpreis stieg merklich an und auch […]

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Neuer Mid-Yield-Fonds von Vontobel aufgelegt

| 1. Juni 2016 | Kommentieren
Neuer Mid-Yield-Fonds von Vontobel aufgelegt

Anleihen sind einerseits eine Möglichkeit, sich abseits von Bankkrediten zu finanzieren und zum Anderen stellen sie für Kapitalanleger und Investoren eine weitere Anlageklasse neben Aktien, Immobilien, Rohstoffen und Devisen dar. Und nicht nur der Bund, Länder und Gemeinden geben Anleihen aus, sondern ebenso Industrieunternehmen. Letztere mitunter auch, um gewisse Sicherheitsleistungen seitens der Banken bei ihren Finanzierungen zu umgehen. Wenngleich auch eine wirtschaftliche Rezession nicht spurlos am Corporate Bond-Markt vorbeigeht, heißt es erfahrungsgemäß, dass Unternehmensanleihen nicht zwingend von einer boomenden Wirtschaft abhängig sind, sondern auf dem Boden moderaten, aber kontinuierlichen Wachstums mit niedriger Inflation gut gedeihen.

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Experten erwarten 2016 Zunahme der Immobilieninvestments in Deutschland

| 13. Mai 2016 | Kommentieren
Experten erwarten 2016 Zunahme der Immobilieninvestments in Deutschland

Immobilien spielen seit geraumer Zeit für private wie für professionelle Investoren bei Pensionsfonds, Banken oder Versicherern eine bedeutende Rolle, wie eine Entscheiderumfrage, die von der Soravia Capital GmbH in Kooperation mit dem Branchendienst REFIRE durchgeführt wurde, zeigt. Nach Meinung von 80 befragten Fach- und Führungskräfte sind dabei zu 69 % vor allem Wohnimmobilien gefragt, gefolgt von Büroflächen zu 53 % und Einzelhandelsobjekten zu 44 %. Der Investorenfokus liegt laut Umfrage auf dem deutschen Markt, gefolgt von Großbritannien und Österreich. Nachdem 86 % der befragten Fach- und Führungskräfte davon ausgehen, dass sich die Nachfrage in diesem Jahr ähnlich verhalten wird wie 2015, zeichnet sich auch für 2016 ab, dass Immobilien im Portfolio eine wichtigere Rolle spielen werden als andere Assetklassen. In Sachen Projektfinanzierung geht der Trend zunehmend in Richtung Private Equity als gefragtestes Finanzierungskonzept, gefolgt von Real Estate Joint Ventures und Debt Funds sowie etwa ein Drittel der Experten auch das Crowdfinancing auf dem Vormarsch sieht.

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Nun auch Kritik aus der Schweiz: Wer stoppt Mario Draghi?

| 19. April 2016 | Kommentieren
Nun auch Kritik aus der Schweiz: Wer stoppt Mario Draghi?

Die kommende Sitzung der Europäischen Zentralbank am 21. April wirft ihre Schatten voraus. Selten einmal wurde eine Sitzung des EZB-Rats wohl mit solcher Spannung erwartet, nachdem Draghi auf der letzten Sitzung mit seinen Spekulationen über „Helikoptergeld“ und der Ankündigung seiner Initiative zur Abschaffung des 500-Euro-Scheins für Aufsehen gesorgt hatte. Auch für die kommende Sitzung wird erwartet, dass Draghi seinen Kurs des extrem billigen Geldes verteidigen wird. Seine Geldpolitik findet allerdings immer mehr Kritiker. So hat nun auch Michael Rasch, der Leiter des Ressorts „Börsen & Märkte“ der „Neuen Zürcher Zeitung“ (NZZ), in gleich zwei Artikeln den EZB-Chef deutlich kritisiert. Rasch gilt schon lange als einer der profiliertesten Kritiker einer von vielen Zentralbanken verfolgten Politik des billigen Geldes und hatte in seinem im Jahr 2012 gemeinsam mit dem Wirtschaftsjournalisten Michael Ferber veröffentlichten Buch „Die heimliche Enteignung“ die Liquiditätsfluten als „finanzielle Repression“ insbesondere gegen die Mittelschicht bezeichnet, der es unmöglich gemacht werde, privat für das Alter vorzusorgen.

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Hans-Werner Sinn: Nehmt Draghi die Bazooka ab!

| 18. April 2016 | Kommentieren
Hans-Werner Sinn: Nehmt Draghi die Bazooka ab!

Hans-Werner Sinn, der frühere Präsident des ifo-Instituts, hat sich wie erwartet nur in den Unruhestand verabschiedet, geht aber nach wie vor keiner Kontroverse aus dem Weg. Jetzt fühlte sich Hans Werner Sinn durch eine Stellungnahme von Marcel Fratzscher, dem Leiter des Deutschen Instituts für Wirtschaftsforschung (DIW), zu einer Replik herausgefordert. Fratzscher hatte in einem Beitrag für die „Frankfurter Allgemeine Zeitung“, der dort unter dem Titel „Kritik an Draghi ist noch keine Lösung“ am 9. April 2016 erschienen war, den Kritikern der EZB-Politik unterstellt, diese hätten selbst keine Lösungsvorschläge für die Dauerkrise des Euro-Raumes anzubieten. Neben dem früheren EZB-Mitarbeiter Fratzscher hatten sechs weitere prominente Ökonomen den Meinungsbeitrag unterzeichnet, unter anderem die schweizerisch-italienische Wirtschaftswissenschaftlerin Beatrice Weder di Mauro, die fast zehn Jahre lang dem „Rat der Wirtschaftsweisen“ in Deutschland angehört hatte.

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Hans-Peter Friedrich fordert deutschen EZB-Präsidenten

| 18. April 2016 | Kommentieren
Hans-Peter Friedrich fordert deutschen EZB-Präsidenten

Die Europäische Zentralbank (EZB) hat vor fast zwei Monaten ihre Geldpolitik nochmals deutlich verschärft. So wurde der Leitzins auf null Prozent gesenkt und der Strafzins für Banken, die ihr Geld bei der EZB parken, deutlich angehoben. Sowohl Sparerverbände als auch Teile Finanzbranche leisten immer mehr Widerstand gegen die lockere Geldpolitik der EZB.

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EZB geht zur Vorabzeichnung ganzer Pfandbriefemissionen über

| 14. April 2016 | Kommentieren
EZB geht zur Vorabzeichnung ganzer Pfandbriefemissionen über

Der boomende deutsche Immobilienmarkt schlägt nun auch deutlich auf das Geschäft mit Pfandbriefen durch: Nach Angaben des Verbands deutscher Pfandbriefbanken (VDP) ist das Volumen der Neuemissionen im Pfandbriefbereich von rund 46 Milliarden Euro im Jahr 2014 auf mehr als 58 Milliarden Euro im vergangenen Jahr gestiegen. Die letzte Steigerung des Neuemissionsvolumens hatte es im Jahr 2008 gegeben. Der Bestand an umlaufenden Pfandbriefen hingegen verringerte sich von 403 Milliarden Euro im Jahr 2014 auf 385 Milliarden Euro im vergangenen Jahr. Auf der Jahrespressekonferenz des VDP am 11.4.2015 in Frankfurt am Main machte Verbandspräsident Jan Bettink auch auf einige ungewöhnliche Umstände aufmerksam, die das Marktgeschehen derzeit prägen. So sei es mittlerweile normal geworden, dass die Europäische Zentralbank nicht nur am Markt befindliche Pfandbriefe kaufe, sondern ganze Neuemissionen vorab zeichne.

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Teile der Union kritisieren Nullzinspolitik von Mario Draghi

| 9. April 2016 | Kommentieren
Teile der Union kritisieren Nullzinspolitik von Mario Draghi

Normalerweise könnten sich Verbraucher über niedrige Zinsen freuen. Ökonomen weisen nach alter Schule stets darauf hin, dass niedrige Zinsen die Investitionen ankurbeln und somit für Wirtschaftswachstum sorgen. Das ist auch die grundsätzliche Erwägung, mit der der Präsident der Europäischen Zentralbank (EZB), Mario Draghi, seit Jahren auf eine beispiellose Niedrigzinspolitik setzt. Doch die Ziele, ein Wachstum der Investitionen und das Ansteigen der Inflation, hat er damit bisher nicht erreicht.

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