Schlagwort: Marcel Fratzscher

Reicht der Mindestlohn zum Leben?

| 21. Juni 2016 | Kommentieren
Reicht der Mindestlohn zum Leben?

Die Debatte um Sinn und Unsinn des Mindestlohns erstreckte sich über viele Jahre. Die Befürworter sagten, dass der Mindestlohn ein wichtiger Baustein für eine sozial gerechte Lohnpolitik sei, da er allen Menschen, die arbeiten, ein Einkommen beschert, von dem sie leben können. Auch wurde der Mindestlohn immer wieder als Konjunkturprogramm bezeichnet, da er die Nachfrage stimuliere.

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Lindner und Fratzscher werfen EU schwere Versäumnisse vor

| 9. Mai 2016 | Kommentieren
Lindner und Fratzscher werfen EU schwere Versäumnisse vor

Bundeskanzlerin Angela Merkel und Bundesfinanzminister Wolfgang Schäuble (beide CDU) taten in den letzten Monaten so, als ob die Griechenland-Krise überwunden sei. Man hörte zwar immer mal wieder etwas von finanziellen Problemen und nur mäßig erfolgreichen Reformen, aber die vor allem auch Griechenland heimsuchende Flüchtlings- und Asylkrise überlagerte zumindest in der öffentlichen Wahrnehmung alle Krisenerscheinungen.

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Hans-Werner Sinn: Nehmt Draghi die Bazooka ab!

| 18. April 2016 | Kommentieren
Hans-Werner Sinn: Nehmt Draghi die Bazooka ab!

Hans-Werner Sinn, der frühere Präsident des ifo-Instituts, hat sich wie erwartet nur in den Unruhestand verabschiedet, geht aber nach wie vor keiner Kontroverse aus dem Weg. Jetzt fühlte sich Hans Werner Sinn durch eine Stellungnahme von Marcel Fratzscher, dem Leiter des Deutschen Instituts für Wirtschaftsforschung (DIW), zu einer Replik herausgefordert. Fratzscher hatte in einem Beitrag für die „Frankfurter Allgemeine Zeitung“, der dort unter dem Titel „Kritik an Draghi ist noch keine Lösung“ am 9. April 2016 erschienen war, den Kritikern der EZB-Politik unterstellt, diese hätten selbst keine Lösungsvorschläge für die Dauerkrise des Euro-Raumes anzubieten. Neben dem früheren EZB-Mitarbeiter Fratzscher hatten sechs weitere prominente Ökonomen den Meinungsbeitrag unterzeichnet, unter anderem die schweizerisch-italienische Wirtschaftswissenschaftlerin Beatrice Weder di Mauro, die fast zehn Jahre lang dem „Rat der Wirtschaftsweisen“ in Deutschland angehört hatte.

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