Thomas Müllers Deutsche Finance Group informiert über Entwicklung ihrer Investmentstrategie

| 23. März 2016 | Kommentieren

6eb58bcecce4b0c54d5e41d131e3dc02_XLDeutsche Finance Group

Von Rüdiger Dietrich

München – Durch innovative Finanzstrategien und fokussierte Asset-Management-Beratung will der international agierende und auf institutionelle Private Market Investments in den Bereichen Immobilien, Private Equity Real Estate und Infrastruktur spezialisierte Investmentmanager Deutsche Finance Group professionellen und institutionellen Investoren exklusiven Zugang zu institutionellen Märkten und deren Investment-Opportunitäten bieten. Mit einer diesen Monat veröffentlichten Konzernmitteilung informiert das Unternehmen um CEO Thomas Oliver Müller, CIO Dr. Sven Neubauer und CSO Alfred J. Kremer über die Entwicklung ihrer Investitionsstrategien zum Stand September des vergangenen Jahres. Der Investmentkonzern kann auf Investitionen mit globaler Diversifikation in 34 Nationen verweisen, die sich vorwiegend auf Büroflächen, Wohnungen, Fertighäuser, Parkplätze, Hotelzimmer, Appartements, Gewerbepark-, Logistik- und Einzelhandelsflächen erstrecken. Die Multiples der Investment-Exits bewegen sich dabei in einer Bandbreite von 0,9 bis 3,9. Letztgenannter Koeffizient bezieht sich auf ein Investment in den USA im Bereich von Versorgung und Energie mittels des AGP Fund II.

Die Schwerpunkte der Einzelinvestitionen liegen gemessen an erfolgreichen Multiple-Faktoren in USA, Deutschland und Brasilien. Den höchsten Multiplikator weisen Investitionen in Büroentwicklung und Entwicklungsrechte in Brasilien sowie in eine Freizeitanlage in Oxford und ein Wohnbauentwicklungsprojekt in Bedford auf. Als weitere Vorzeigeinvestments können in Großbritannien ein Hafenportfolio des PP Fund oder Büroimmobilien und ein Hotelportfolio über den AGP Fund I in Großbritannien und den USA gelten. Ebenso ein Portfolio-Mix an Hotelinvestments in Japan aus Mitteln AGP Fund III mit einem Multiple von 3,7. Mit Stand September 2015 konnte die DF-Group auf 149 Veräußerungen des kompletten Portfolios von Investmenttransaktionen, so genannten Voll-Exits, und 883 verkaufte Einzelinvestments verweisen. Bezüglich der genannten Multiples sei allerdings bemerkt, dass für eine abschließende Bewertung der genannten Koeffizienten letztendlich jeweils eine konkrete Betrachtung des zeitlichen Rahmens und der Kostenstruktur bedeutsam sind, zumal wenn diese sich als Netto-Multiplikatoren auf das dem Fonds zur Investition nach Abzug der Kosten zur Verfügung stehende Kapitel beziehen.

Mit dem im Oktober 2015 aufgelegten geschlossenen Publikums-AIF „Deutsche Finance PRIVATE Fund I“ beabsichtigt die Finanzholding sich über mindestens fünf Investitionen in institutionelle Zielfonds weltweit mittelbar an mindestens 20 einzelnen Investments der institutionellen Zielfonds in der Assetklasse Immobilien zu beteiligen. Die Beitrittsphase läuft noch bis 30.06.2017, die Liquidationsphase soll planmäßig ab 01.07.2023 beginnen. Die Mindestbeteiligung liegt bei 5000,- € bei einem Ausgabeaufschlag von 5 %. Die geplante Gesamtauszahlung der Fondsgesellschaft liegt bei 150 %. Ab einer Rendite von 6 % p. a. zugunsten der Anleger erhält die KVG – dies ist die DF Deutsche Finance Investment GmbH – eine erfolgsabhängige Vergütung von 15 % der übersteigenden Rückflüsse, insgesamt jedoch höchstens bis zu 5 % des durchschnittlichen Nettoinventarwertes der Fondsgesellschaft innerhalb der Gesamtlaufzeit. Bei den fünf Vorgängerfonds liegt die Netto-Wertschöpfung auf Ebene der Zielfondsinvestments (TVPI) laut Portfoliobericht der Kapitalverwaltungsgesellschaft (KVG) gemäß WpHG zum 30.06.2015 bei Werten zwischen 137 und 150 %. Dies entspricht bislang Zielfonds-Renditen von jeweils 8 % bis zu 18 % p. a. Dies gilt es für den Anleger gegen die dieser Anlage eigenen Blind-Pool-Risiken abzuwägen.

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Kategorie: Allgemein, Finanzen

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