Thomas Oleks publity AG: Wachstumssteigerung durch Bankfinanzierung

| 8. April 2016 | Kommentieren
Thomas Oleks publity AG: Wachstumssteigerung durch Bankfinanzierung

Thomas Oleks publity AG: Wachstumssteigerung durch Bankfinanzierung

Immobilienmarkt

Von Rüdiger Dietrich

Leipzig – Die publity AG um ihren Vorstand des Vorsitzenden Thomas Olek sowie RA Christoph Blacha und Frederik Mehlitz ist ein Finanzinvestor für Gewerbeimmobilien, der aktuell ein Immobilienvermögen von über 1,6 Mrd. € verwaltet und bisher bereits mehr 500 Immobilien in Deutschland gewinnbringend verkaufen konnte. Auf sich aufmerksam machte das Unternehmen jüngst durch eine zehnprozentige Kapitalerhöhung des Grundkapitals auf nunmehr 6,05 Mio. € und die Vermietung eines Bürokomplexes im Frankfurter Business-Quartier Mertonviertel. Jetzt schuf sich der Asset Manager zusätzlichen Spielraum für ein beschleunigtes Wachstum  durch Bankenfinanzierungen von Joint-Venture-Objekten. In einem ersten Schritt hat publity eine Finanzierung von 15 Büroimmobilien in Deutschland mit deutschen Pfandbriefbanken über insgesamt rund 400 Mio. € zu einem Zinssatz von unter 1,5 % abgeschlossen. Die Darlehen haben jeweils eine Laufzeit von fünf Jahren. Eine erneute Inanspruchnahme des Kapitalmarktes ist binnen der nächsten zwölf Monate nicht geplant.

Durch diese Finanzierung in Verbindung mit der jüngsten Kapitalerhöhung mit einem Bruttoemissionserlös von rund 19,8 Mio. € sieht die publity AG aufgrund des profitablen Geschäftsmodell das erforderliche Kapital gegeben, um das anvisierte Wachstum ohne weitere Kapitalmaßnahmen zu erreichen. Um auch künftig den Ankauf von Objekten verstärkt durch Einsatz von Fremdkapital zu finanzieren nützt der Finanzinvestor bei den erfolgten Bankenfinanzierungen das derzeitige attraktive Niedrigzinsumfeld. Damit reduziert sich der notwendige Eigenkapitalanteil signifikant, um die Ziele für das Ankaufsvolumen von Immobilien sowie die Assets under Management und die damit verbundenen Fees zu realisieren. Die nun bankenfinanzierten Objekte wurden im Rahmen von Joint Ventures mit institutionellen Investoren erworben und befinden sich in deutschen Ballungszentren. Am Erwerb der Immobilien beteiligt sich publity jeweils mit einem Anteil von bis zu drei Prozent am gesamten Investitionsvolumen, übernimmt dann das umfassende Asset Management und ist auch am wertsteigernden Verkauf der Immobilien beteiligt. Nachdem bisher der Kauf der Objekte ausschließlich mit Eigenkapital finanziert wurde, ist es das Ziel, das Investitionstempo weiter zu erhöhen, indem der Verschuldungsgrad in Abhängigkeit vom Wert des Immobilienportfolios (Loan to Value), mittelfristig auf ca. 60 % gesteigert wird. Zudem soll ein ausgewogener Mix aus Eigen- und Fremdkapital beim Objekterwerb weitere Renditespielräume eröffnen.

Aktuell hat die publity-Finanzgruppe mit dem AIF „Publity Performance Fonds Nr. 8″ ein neues Beteiligunginstrument auf den Markt, das ein Volumen von 30 bis 45 Mio. € anstrebt und in Frankfurt am Main, Düsseldorf, München, Hamburg oder Berlin investiert werden soll. Prognostizierte Ausschüttung am Ende der Laufzeit von fünf Jahren 152,37 %. Der AIF finanziert die Anlageobjekte zum Teil mit Fremdkapital, um durch den Hebeleffekt – vorausgesetzt eines positiven Verlaufs – dessen Rentabilität zu erhöhen. Neben dem Agio von 5 % fallen einmalige Initialkosten von 12,57 % der gezeichneten Kommanditeinlage für Marketing, Konzeption und Vertrieb während der Emissionsphase an. Die laufenden Kosten  werden mit 2,84 % p.a. des Nettoinventarwertes angegeben.

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Kategorie: Allgemein, Finanzen

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