weeConomy: Folgt im Oktober Ära wee2.0 oder nur Effekthascherei?

| 26. August 2016 | Kommentieren

Cengiz Ehliz und Michael Scheibe traten Europäischem Wirtschaftssenat bei

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Von Rüdiger Dietrich

Kreuzligen/München – Das Cash-Back-Vertriebsunternehmen weeConomy und dessen logistischer Dienstleister FlexCom kündeten bereits zu Anfang des Jahres im Rahmen einer Veranstaltungsreihe eine Öffentlichkeitsoffensive an, ohne jedoch um eine öffentliche Berichterstattung sonderlich bemüht zu sein. (Nortexa berichtete: http://www.nortexa.de/flexcom-und-weeconomy-fuer-weesensations/) Nicht nur die als Spitzenevents angekündigten weeSensations wurden unzureichend kommuniziert, auch über den „wee BusinessDay“ am 20.08. hielt man sich bei weeConomy gegenüber Nachfragen bedeckt. Was die internationale Entwicklung des Unternehmens betrifft, scheinen weeSensations und FlexPowerCamps keinen Fortschritt gebracht zu haben, da gemessen an der Zahl der Länder, in denen das Cash-Back-Unternehmen agiert im besagten Zeitraum keine Expansion zu verzeichnen ist. Zumindest laut deren Internetauftritt. Nach weeSensations soll nun am 18. September in der Olympia Halle in München eine weeConvention stattfinden, worin auch immer der Unterschied zwischen beidem bestehen mag.

Die Nachfrage, welche Vorstellung man sich konkret von der weeConvention zu machen hat, blieb unbeantwortet. Es wurde nur allgemein kundgetan, dass der „Big Bang“ eines künftigen Cash-Back-Systems zu erwarten sei. Die Ankündigungsrhetorik bei weeConomy geht unvermindert weiter. Und schon im Oktober soll eine neue Ära der wee2.0 beginnen. Immerhin scheint man bei weeConomy bzw. FlexCom intensiv zu „netzwerkern“. Am 30.05.2016 traten Firmengründer Cengiz Ehliz und Vertriebs Senior Vice Präsident Michael Scheibe ihre Mitgliedschaft im Europäischen Wirtschaftssenat e.V. (EWS) an und erhielten dabei die Urkunden als EU Wirtschaftssenator des Europäischen Wirtschaftssenates in Brüssel. Die beiden weeCONOMY Leitpersonen werden, wie es hieß, neben anderen europäischen Unternehmen und Persönlichkeiten ihr Wissen und ihre Erfahrungen unter anderem politischen Entscheidungsträgern beratend zur Verfügung stellen. „Die Gründungen von EWS-Sektionen in allen europäischen Ländern dienen dem Austausch persönlichen Wissens und den Erfahrungen der Wirtschaftssenatorinnen und Wirtschaftssenatoren und sind die Basis für Kooperationen und Partnerschaften über Landesgrenzen hinaus“, lautet es u. a. in einer Selbstbeschreibung des Europäischen Wirtschaftssenates.

An Werbung lässt man es bei weeConomy jedenfalls nicht mangeln. So boxte beispielsweise Mehmeti Flamur seinen 3. Profi Fight mit wee-Shorts sowie das Cash-Back-Vertriebsunternehmen Hauptsponsor beim Drift-Platz in Warschau war. In seiner Vorstellung als Wirtschaftssenator beim EWS beschreibt Cengiz Ehliz weeConomy als innovatives und weltweit verfügbares auf dem einzigartigen Vertriebsmodell des Mobile Network Development Franchise (MNDF) basierendes Cashback-System. Sein Ziel sei: „Tausenden von Menschen zur finanziellen Freiheit zu verhelfen, Zehntausenden von Menschen ein lukratives Nebeneinkommen zu ermöglichen, Millionen Kunden mehr Lifestyle und mehr Geld zu bieten und gleichzeitig Millionen hilfebedürftigen Kindern durch weeCHARITY (zu) helfen.“ Klingt – wenngleich vielleicht etwas oberflächlich – nicht schlecht, nur kann die mangelnde Auskunftsbereitschaft von weeConomy auch dazu führen, Vieles nur für Effekthascherei zu halten.

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Kategorie: Allgemein, Wirtschaft

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