Wie von der Konformistenpresse aus der Reutlinger Machetenattacke eine Beziehungstat konstruiert wurde

| 29. Juli 2016 | Kommentieren

Ein Kommentar von Albrecht Lose

Der Tatort in Reutlingen

Der Tatort in Reutlingen

Reutlingen – Am Sonntagabend berichteten nahezu alle Medien von einem syrischen Flüchtling, der mit einer Machete Passanten attackierte, wobei mehrere Personen verletzt wurden und eine schwangere Frau ihr Leben verlor.

Auf die Frage, welches Motiv für diese Schandtat denn eine Rolle spielte, waren sich die Mainstreammedien einen Tag später darüber einig, daß es eine Beziehungstat gewesen sei. Dies machten sie einzig und allein daran fest, daß die polnischstämmige Frau das erste Opfer gewesen sei, mit der er sich auch unmittelbar zuvor getroffen haben soll. Außerdem wird behauptet, daß der Syrer ein Dönermesser und nicht eine Machete als Tatwaffe verwendete.

Polnische Medien bestreiten jedoch vehement die Version der Beziehungstat. So berichtete das polnische Magazin „Fakt“ (http://www.fakt.pl/wydarzenia/swiat/zamordowana-w-reutlingen-polka-osierocila-czworke-dzieci/n0xtcgz) daß die alleinerziehende Mutter von vier Kindern keine Beziehung zu einem wesentlich jüngeren Mann führte.

Der Mann sei vielmehr als Gast auf der Arbeit der Frau, das ein Dönerimbiß war, erschienen, um sich dort mit Landsleuten zu treffen. Wie das polnische Magazin außerdem berichtet, habe der syrische Mann die polnische Imbißmitarbeiterin auch schon länger belästigt, weshalb er schon mehrfach vor die Tür gesetzt wurde.
Am Tattag selbst hätte er dann die Hintertür des Imbiß betreten und ohne Vorwarnung mit einer Machete die Frau, welche seine Avancen nicht positiv erwiderte, attackiert. Nach Information des polnischen Magazins habe es also zuvor keinen Streit zwischen dem Syrer und der polnischen Imbißangestellten gegeben.

Weshalb die Medien, trotz anderslautender Berichterstattung aus Polen, nach wie vor an der Beziehungstat festhalten, kann eventuell damit erklärt werden, daß die Medien versuchen, die aktuelle öffentliche Wahrnehmung des Flüchtlings zu beeinflußen.

Denn wenn die bundesdeutsche Konformistenpresse die polnische Version übernommen hätte, bestünde ja die Gefahr, daß die Bürger in ihrer Sicht bestätigt würden, daß muslimische Flüchtlinge ständig Frauen sexuell belästigen. Was in diesem Fall sogar noch tötlich endete. Nicht selten waren in der letzten Zeit Meldungen über sexuelle Belästigungen durch Asylbewerber zu vernehmen, die sich entweder in Freibädern oder an Stränden zugetragen haben.

Allerdings stellt sich hierbei die Frage, ob die „etablierten“ Medien durch solch eine Vorgehensweise nicht noch mehr Mißtrauen in der Bevölkerung ernten. Denn ein investigativer Journalismus sieht wahrlich anders aus.

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Kategorie: Allgemein, Kommentar

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