Wird fairvesta um Hermann Geiger das Geschäftsjahr positiv abschließen?

| 8. Dezember 2016 | Kommentieren

fairvesta alocava XII noch in Platzierungsphase

Hermann Geiger, Vorstandsvorsitzender der fairvesta Group AG, will die sachliche Zusammenarbeit mit Journalisten und Medien verbessern.

Hermann Geiger, Vorstandsvorsitzender der fairvesta Group AG

Von Rüdiger Dietrich

Tübingen – Die fairvesta Unternehmensgruppe ist ein internationales Immobilien- und Beteiligungsunternehmen mit Sitz in Tübingen, das seit seiner Gründung 2002 auf den Handel mit hochwertigen Wohn- und Gewerbeimmobilien spezialisiert ist. Inzwischen kann fairvesta auf mehr als 18000 Anleger und ein Asset under Management von über einer Milliarde Euro verweisen, wobei es sich ausschließlich um lasten- und schuldenfreie Immobilien handelt. fairvesta nutzt zum Erwerb Sondersituationen, wie beispielsweise Bankenverwertungen, Erbauseinandersetzungen oder Zwangsversteigerungen, um mit Gewinn zum Marktwert zu veräußern. Über gezielt kurze Handelsintervalle soll der Anleger oberhalb konventioneller Immobilieninvestments profitieren. Die aktuellen Beteiligungen von fairvesta werden, um Kapitalmarktrisiken zu minimieren ausschließlich mit Eigenkapital finanziert.

Bei allen Immobilienfonds waren die Ergebnisse – so das Unternehmen selbst – bislang besser als prognostiziert. Beispielsweise haben die Anleger der „fairvesta zweite Immobiliengesellschaft mbH“ seinerzeit nach nur fünf Jahren Beteiligungsdauer – trotz zwischenzeitlicher Finanzkrise – vertrags- und termingerecht ihr Guthaben ausgezahlt erhalten, wobei fairvesta eine durchschnittliche lineare Rendite in Höhe von 12,37 Prozent pro Jahr erwirtschaftete, heißt es auf dem fairvesta-Internetauftritt. Die fairAM AG entwickelt für institutionelle Investoren maßgeschneiderte Immobilienanlageprodukte, die nach deren individuellen Wünschen konzipiert werden. Darüber hinaus emittiert die fairvesta Europe AG Immobilienanleihen und -zertifikate. Fairvesta zielt darauf ab, seinen Anlegern die Vorteile einer standardisierten Vermögensverwaltung anzubieten, nachdem diese ihre individuelle Anlagestrategie gewählt haben. Für Anleger, die festverzinsliche Produkte präferieren, ohne auf das sog. Betongold verzichten zu wollen, hat fairvesta die Anleihen-Reihe Maximus entwickelt, die es in drei unterschiedlichen Ausführungen gibt. Diese unterscheiden sich hinsichtlich Anlagedauer und Zinsmodalitäten.

Während zahlreiche klassische Bestandhaltungsfonds nur Mieteinnahmen generieren, setzt fairvesta bei seinen Fonds auf den Immobilienhandel. Elf fairvesta-Fonds und der fairvesta alocava XII wurden bislang aufgelegt. Letztgenannter Publikums-AIF, in dessen Mittelpunkt Immobilien an B-Standorten stehen, befindet sich bis Ende Mai 2017 in der Platzierungsphase und legt eine Mindesteinlage von 10.000,- Euro fest. Die vorgesehene Laufzeit geht über mindestens zehn Jahre. Vorstand von fairvesta ist Hermann Geiger und als Geschäftsführerin fungiert Edelgard Knoll. Otmar Knoll ist Handlungsbevollmächtigter, der den Vertrieb der fairvesta-Produkte sowie die Strategie der Unternehmensgruppe verantwortet. Im Oktober fanden die Gesellschafterversammlungen aller aktiven Immobilienhandelsfonds in Tübingen statt, auf denen der Geschäftsführung aller Fonds das Vertrauen ausgesprochen wurde.

Die Fairvesta dritte Immobilienbeteiligungsgesellschaft hatte das Geschäftsjahr 2015 mit negativen Ergebnissen abgeschlossen. Man darf abwarten wie die Werte für das nun zu Ende gehende Jahr aussehen werden. Das zeitliche Zusammentreffen von Brexit und Trump dürfte laut fairvesta dem deutschen Immobilienmarkt eine wichtige Stütze verleihen, ja sogar neue Impulse geben.

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Kategorie: Allgemein, Finanzen

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