Wohnungsmarktanalyse in Metropolregionen der Project Research

| 7. Juni 2016 | Kommentieren

Wohnungsmarkt und Project Research

Project Investment

Project Investment

Von Friedrich Walstadt

Bamberg – Die Unternehmensgruppe Project Investment ist einer der Marktführer bei Publikumsfonds im Segment der Entwicklung von Wohn- und Gewerbeimmobilien für private, semiprofessionelle und institutionelle Investoren in Metropolregionen. Seine jüngsten Erwerbungen machten die Project-Immobilienfonds in Hamburg-Barenfeld, Berlin-Teltow, Berlin-Niederschönhausen und Wien-Hietzing. Insgesamt entwickeln die Franken aktuell 61 Objekte mit einem Gesamtverkaufsvolumen von rund 1,4 Mrd. €. Project Research unterzieht regelmäßig die acht Metropolregionen Berlin, Hamburg, Frankfurt am Main, Nürnberg, München, Düsseldorf, Köln und Wien einer Wohnungsmarktanalyse. So geschehen auch aktuell mit der Studie „Wohnungsmarktanalyse Neubauwohnungen in ausgewählten Metropolregionen Q1/2016“, wobei regionale Unterschiede auffällig sind. Während in Hamburg, Frankfurt am Main, Nürnberg, Düsseldorf und Köln das Neubauwohnungsangebot knapper geworden ist, verzeichnete in Berlin und München die Zahl der verfügbaren Neubauwohnungen im ersten Quartal diesen Jahres einen Anstieg.

Ins Auge sticht in der Studie die seit Dezember vergangenen Jahres stagnierende Preisentwicklung in München bei Neubauwohnungen, wobei dies nur auf das Hochpreissegment oberhalb der 10.000 Euro pro Quadratmeter zutrifft, während in den übrigen Segmenten weiterhin ein Preisanstieg zu verzeichnen ist. „Die auf hohem Niveau querlaufende Preisentwicklung deckt sich mit der steigenden Anzahl der verfügbaren Wohnungen auf dem Münchener Immobilienmarkt, die eine bremsende Wirkung hat“, kommentiert Jürgen Seeberger, Vorstandsvorsitzender der Project Real Estate AG. Die Anzahl der verfügbaren Münchener Neubauwohnungen lag in München im März um 138 Wohnungen über dem Vormonat. In Berlin und Köln gaben die Preise im März leicht nach, aber in Frankfurt fielen die Quadratmeterpreise spürbar. In Hamburg dagegen kletterte der durchschnittliche Quadratmeterpreis einer Neubauwohnung am Ende des ersten Quartals gegenüber dem Vormonat um 76 Euro nach oben, was hauptsächlich darin begründet liegt, dass die sinkende Zahl an verfügbaren Wohnungen im März mit einen neuen Tiefstand erreicht hat. In der Donaumetropole Wien stieg der Quadratmeterpreis sogar trotz eines gleichzeitigen Anstiegs an Wohneinheiten.

Im Rahmen der Studie untersuchte Project Research die fünf Kategorien Entwicklung der durchschnittlichen Verkaufspreise je Quadratmeter Wohnfläche, Anzahl der Neubauprojekte, Anzahl der auf dem Markt verfügbaren Neubauwohnungen, Anzahl der verkauften Wohnungen sowie die durchschnittliche Wohnungsgröße. Für die Wohnungsmarktanalyse wurde ausschließlich frei finanzierter ETW-Geschosswohnungsneubau untersucht.

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Kategorie: Allgemein, Wirtschaft

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