Wolfgang Eggers Patrizia AG mit gutem Q1-Ergebnis

| 10. Mai 2016 | Kommentieren
Patrizia AG, Wolfgang Egger, Foto: patrizia.ag

Patrizia AG, Wolfgang Egger, Foto: patrizia.ag

Immobilienwirtschaft

Von Friedrich Walstadt

Augsburg – Der seit mehr als 30 Jahren und in 15 Ländern mit inzwischen mehr als 800 Mitarbeitern tätige Immobilien-Manager Patrizia AG um die Unternehmensführung Wolfgang Egger, Karim Bohn und Klaus Schmitt machte in jüngster Zeit durch in kurzen Abständen erfolgten Erwerb ansehnlicher Immobilienkomplexe von sich Reden. Das Spektrum von Patrizia umfasst den Ankauf, das Management, die Wertsteigerung und den Verkauf von Wohn- und Gewerbeimmobilien über eigene lizenzierte Investmentplattformen. Das europaweit zu den führenden Immobilien-Investmenthäusern gehörende Unternehmen agiert gleichermaßen für große institutionelle Investoren wie auch für Privatanleger und betreut Immobilienvermögen, größtenteils als Co-Investor und Portfoliomanager für Versicherungen, Altersvorsorgeeinrichtungen, Staatsfonds, Sparkassen und Genossenschaftsbanken, wobei die gesamte Wertschöpfungskette abgedeckt wird. Mittlerweile sind über 200 institutionelle Investoren über Patrizia AG in Immobilien investiert. Mit einem operativen Ergebnis von 216,9 Mio. € im ersten Quartal gelang dem Unternehmen ein guter Start ins Geschäftsjahr 2016.

Zwar wurde dieses Ergebnis deutlich durch den Verkauf des rund 13.500 in Deutschland gelegene Wohnungen umfassenden so genannten Harald-Portfolios geprägt, doch selbst abgesehen von den Ergebnisbeiträge aus diesem speziellen Verkauf hat sich im Vergleich zu den 7,5 Mio. € im Vorjahreszeitraum dennoch das operative Ergebnis auf 14,2 Mio. Euro nahezu verdoppelt. Gegenüber dem Vorjahreszeitraum mit einem Transaktionsvolumen von 700 Mio. € konnte die Patrizia Immobilien AG diese in 21 Transaktionen auf 2,2 Mrd. € mehr als verdreifachen. Neben mehreren Portfolioankäufen in Deutschland im Bereich Einzelhandel wurde auch ein Wohnungsportfolio in den Niederlanden erworben. Nachdem beispielsweise Patrizia im letzten Geschäftsjahr das Gebäude des Londoner Wachsfigurenkabinetts Madame Tussauds für einen asiatischen Investor erwarb, wurde im Berichtszeitraum mit dem Astro-Tower in Brüssel ein weiteres „Trophy-Objekt“ für ein Konsortium asiatischer Investoren angekauft, weshalb das Unternehmen von einem fortgesetzten europäischen Expansionskurs im Berichtsquartal spricht.

Die auf das Geschäft mit Privatanlegern spezialisierte PATRIZIA GrundInvest startete im 1. Quartal 2016 mit dem Vertrieb des ersten Publikumsfonds, der in zwei Objekte auf dem Campus der RWTH Aachen investiert. Zum Stichtag wurden auch bereits Objekte für weitere geplante Privatanlegerfonds mit unterschiedlichen Nutzungsarten in Stuttgart, Kopenhagen und Den Haag mit einem Investitionsvolumen von über 150 Mio. € verbindlich angekauft. In Summe hat die Patrizia AG nach den 130 Mio. € im Q1 des vergangenen Jahres im Berichtszeitraum 508,8 Mio. € Eigenkapital für die Investments bei institutionellen und privaten Investoren eingeworben. Zum 31. März 2016 lag das betreute Immobilienvermögen mit 16,5 Mrd. Euro auf Vorjahresniveau. Ein Drittel der Assets under Management liegen mittlerweile außerhalb Deutschlands: „Über unser Ländernetzwerk mit eigenen Tochtergesellschaften und eigenen Leuten vor Ort sind wir heute in der Lage, unseren Investoren in Europa breit diversifiziert den Zugang zu Investments zu ermöglichen – in den unterschiedlichsten Ländern, Sektoren und Risikoklassen“, sagt Wolfgang Egger, Vorstandsvorsitzender der Patrizia Immobilien AG. Nach der erfolgreichen operativen Entwicklung im 1. Quartal 2016 hält der Unternehmensvorstand an den Jahreszielen einer Erhöhung der Assets under Management im Jahr 2016 netto um 2 Mrd. € und einem operativen Ergebnis von mindestens 250 Mio. € fest.

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Kategorie: Allgemein, Wirtschaft

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