Schlammschlacht zwischen Gerlachreport und Stiftung Warentest?

| 11. Oktober 2017 | 1 Kommentar

Wenn Redaktionsstuben zum Schlachtfeld werden

Schlammschlacht zwischen Gerlachreport und Stiftung Warentest?

Schlammschlacht zwischen Gerlachreport und Stiftung Warentest?

Die Geschäftspraktiken des Gerlachreport seien inzwischen bekannt. Unternehmen, die ins trudeln geraten sind, werden gnadenlos niedergeschrieben, um ihnen dann anzubieten, gegen horrende Summen mit der Negativberichterstattung wieder aufzuhören, so liest man es in diversen Foren. Auch die Nortexa Media GmbH durfte bereits Bekanntschaft mit dem Gerlachreport machen. Auch uns wurden skurrile Abmahn-Mails und Klageandrohungen geschickt. Nicht, weil wir zu den klassischen Opfern gehören, sondern weil wir uns erdreistet haben, die positiven Seiten der Unternehmen hervorzuheben, die der Gerlachreport publizistisch und damit unternehmerisch zu vernichten versucht, wenn sie nicht zahlen.

Stiftung Warentest und Gerlachreport fetzen sich

Offenbar ist die Berichterstattung um die Autark Group AG und ihren Frontmann Stefan Kühn einer der Auslöser für eine Schlammschlacht, die jetzt voll entbrannt ist. Stiftung Warentest hat am 9. Oktober 2017 einen Artikel zu den Methoden des Gerlachreport veröffentlicht (siehe: https://www.test.de/Autark-Group-Schlammschlacht-mit-dem-Gerlachreport-5237432-0/), was den Gerlachreport am 11.10.2017 veranlasst hat, zum Gegenangriff überzugehen (siehe: https://www.gerlachreport.com/news/rufmord-strafanzeigen-gegen-finanztest-redakteure). Die Artikel zur Autark AG sind beim Gerlachreport inzwischen alle verschwunden.

Wer betreibt den Gerlachreport?

Interessant ist, dass Stiftung Warentest sich sehr sicher zu sein scheint, dass Rainer von Holst hinter dem Gerlachreport stecken soll. Unserer Redaktion teilte Herr von Holst am 10. September 2017 auf Nachfrage mit: „Tatsächlich wird aber das Portal www.gerlachreport.com weder von mir betrieben, noch geführt.“ Er sei „auch nicht der Strippenzieher.“ Außerdem ließ er sogleich wissen: „Jede andere Behauptung wird ohne weitere Abmahnung zivil- und strafrechtlich gewürdigt werden.“ Wir berichteten erst kürzlich zum Thema: gerlachreport.com – Die Akte G

Autark Group AG stabilisiert sich

Unterdessen hat sich die Autark Group AG um Stefan Kühn wieder stabilisiert und arbeitet an zukunftsträchtigen Investments. Das wäre der Autark sicher viel leichter gefallen, wenn die Kunden und Anleger nicht von dubiosen und vermeintlichen Anlegerschützern in die Irre geführt würden. Vorsicht ist nicht nur geboten, wenn es um Unternehmen geht. Auch Fake News, die total an der Realität vorbeigehen, greifen immer weiter um sich. Wichtig ist, dass sich Unternehmen von Seiten wie dem Gerlachreport nicht erpressen lassen. Immer mehr Betroffene melden sich bei uns, um von ihren Erfahrungen zu berichten.

Von Willi Ferdinand

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Kategorie: Allgemein, Gesellschaft

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